VECHTA - Regelmäßige Treffen mit Freundinnen aus dem Studium, gute Rock ’n’ Roll-Musik und Entspannung bei 90 Grad Celsius im Schwitzbad: Diese kleinen Freuden des Lebens wird Kristina Stuntebeck in den kommenden Wochen zurückschrauben müssen. Der Grund: Die Sozialarbeiterin und Therapeutin aus Vechta geht bei der Niedersachsen-Wahl am Sonntag, 27. Januar, als Kandidatin des SPD-Unterbezirks Vechta ins Rennen um ein Mandat im neuen niedersächsischen Landtag.
Nach dem Einsatz als Delegierte beim Bundesparteitag der Genossen am Wochenende in Hamburg absolviert Stuntebeck bis zum Urnengang neben ihrer normalen Arbeit ein dicht gedrängtes Programm. Besuche, Ortstermine und zwischendrin immer wieder Gespräche mit dem Bürger auf der Straße sollen am Ende die ersehnten Stimmen bringen und ihr nach der Auszählung der Wahlzettel den Weg nach Hannover ebnen.
Dort sieht Stuntebeck den Landkreis Vechta derzeit „ganz schlecht“ vertreten. Als Beispiele führt sie unter anderem den Abzug von Behörden, dazu gehört etwa das Kastasteramt, an. Bei der Polizeireform sieht die Sozialdemokratin die heimische Region „schlichtweg und ganz eindeutig übers Ohr gehauen“.
Im Wahlkampf an der Basis erhält sie Schützenhilfe von der Parteiprominenz. Das zeigt sich beispielsweise durch den Besuch des SPD-Spitzenkandidaten Wolfgang Jüttner beim jüngsten Unterbezirksparteitag in Arkeburg oder durch die Auftritte der stellvertretenden Parteichefin Andrea Nahles (Anfang Januar 2008). Am Donnerstag, 6. Dezember, kommt der Sozialexperte Uwe Schwarz, und Holger Ortel wird als Ehrengast beim traditionellen Kohlessen des Unterbezirks Vechta im Januar 2008 erwartet.
Thematisch widmet sich Stuntebeck bei ihrem politischen Einsatz einer ganze Reihe von Bereichen. Ihre Schwerpunkte sind die Bildungspolitik mit dem Eintreten für den Erhalt gefährdeter Hauptschulen, der ständige „Juckepunkt“ Polizeireform, die Sozialpolitik und der Bereich Kinderschutz. Bei Letzterem tritt Stuntebeck beispielsweise für die verpflichtende Teilnahme von Kindern an Vorsorgeuntersuchungen ein.
Mehr Informationen auch unter www.kristina-stuntebeck.de
