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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Grünes Image statt Massentierhaltung und Gülle

08.09.2017

Vechta Weg von Gülle, Werkvertragsarbeit und Massentierhaltung, hin zu Familienfreundlichkeit und emsigem Arbeitseifer: Das Oldenburger Münsterland (OM) soll zukünftig auch über die Grenzen der Landkreise Vechta und Cloppenburg hinweg ganz anders wahrgenommen werden. Zumindest, wenn es nach dem Verbund Oldenburger Münsterland geht, der einen kompletten Wandel anstrebt. Möglich werden soll das durch eine neue Corporate Identity, sprich, durch ein neues Image. Wie das aussehen soll, hat der Verbund am Mittwoch Vertretern regionaler Wirtschaftsverbände und Unternehmen im Kreishaus Vechta vorgestellt.

Neu sind neben dem Logo, das Bodenständigkeit und die Verbundenheit zur Region ausdrücken soll, auch die gesamten Marketingmaßnahmen im Print- und Onlinebereich sowie in den sozialen Medien. Knackig und frisch zeigt sich außerdem der neue Slogan „Viel grün. Viel drauf.“ Dass hinter der Identität einer Region aber noch viel mehr stecken, als nur ein Slogan und ein neues Markenzeichen, betonte am Mittwoch Boris Niemann. Der Geschäftsführer der Oldenburger Agentur „Stockwerk2“ hatte mit dem Team der ebenfalls in Oldenburg ansässigen Agentur „Mediavanti“ und ihrem Geschäftsführer Claus Spitzer-Ewersmann auf Basis einer Imagestudie aus dem Jahr 2015 die neue Strategie erarbeitet. Die kam bei den rund 130 Gästen zunächst gut an. Auch, wenn nach der knapp einstündigen Vorstellung des Konzepts dann doch noch Fragen offen blieben.

Wie zum Beispiel zur zukünftigen Verwendung eines gemeinsamen Logos. Hierzu haben die Agenturen in Zusammenarbeit mit Landkreisen, Städten, Gemeinden und Partnern ein spezielles „Markensystem“ entwickelt. Das soll es zukünftig jedem Akteur im OM erlauben, seine Verbundenheit mit der Region zu präsentieren, sei es auf Briefen, in der Werbung oder den sozialen Netzwerken. Wichtig dabei: Jeder, der das Logo des Verbundes zukünftig nutzen möchte, muss einen Antrag bei eben diesem stellen. Rund um die Themen Marke und Logo hat der Verbund übrigens ein Markenhandbuch herausgegeben, das im Internet unter www.om23.de zum Download bereitsteht.

Von diesem neuen Markensystem, das übrigens schon in Kürze greifen soll, profitieren auch die Tourist-Informationen der beiden Landkreise. Sie erhalten ein einheitliches Logo – und das bereits zur kommenden Saison im Frühjahr 2018. Noch in diesem Jahr will der Verbund ein neues Magazin herausbringen, ebenso eine Standort-Broschüre für Wirtschaftsunternehmen. Bisherige Magazine wie das „Argumente“ sollen überarbeitet oder gänzlich neuen Ideen Platz machen. Eine neue Website wird in ersten Teilen Ende September freigeschaltet. Bis 2019 soll außerdem ein gemeinsamer touristischer Reiseführer erscheinen.

„Wir möchten dazu die digitalen Kanäle wie Facebook, Twitter und Instagram verstärkt nutzen, um Geschichten und Innovationen aus dem OM in die Welt zu tragen“, sagte Boris Niemann. Da gehe es beispielsweise um den „Schleppmaxxe“ aus Wöstendöllen, der auf internationalen Flughäfen nicht mehr wegzudenken ist. Diese Besonderheiten gelte es, hervorzuheben. „Für die Zukunft der Region ist das Image entscheidend – und das spiegelt aktuell nicht die Realität wieder“, fügte Niemann hinzu. Die Region werde derzeit nicht als Boomregion wahrgenommen. „Das wird besonders dann zum Problem, wenn wir Menschen, also Fachkräfte gewinnen und auch hier halten wollen“, sagte auch Verbundspräsident und Cloppenburgs Landrat Johann Wimberg. Denn: Für zukünftige Arbeitnehmer würden neben den Arbeits- vor allem die Lebensbedingungen wie Wohnen, Freizeit, Kinderbetreuung und Bildung eine große Rolle spielen.

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