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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Wiebke Wilms braucht Schnipsel

07.02.2019

Vechta Manchmal muss man in die Ferne ziehen, um einer Sache ganz nah zu kommen. Diese Sache, um die es geht, ist in diesem Fall die Stadt Vechta. Denn um sie dreht es sich beim „Artist in Residence“, dem Gemeinschaftsprojekt von Stadt und Universität. Welche künstlerischen Seiten der Stadt bislang noch unentdeckt sind, zeigt ab März Wiebke Wilms aus Halle (Saale) als neuer „Artist“. Und die freischaffende Künstlerin will die Vechtaer Lebensart 2019 auf eine ganz besondere Weise festhalten: mit Hilfe von Schnipseln.

Wilms erster Eindruck von Vechta ist positiv. „Ich bin am Dienstag angekommen und sofort sehr herzlich empfangen worden“, freut sich die Künstlerin auf ihre Zeit in Vechta. Im März arbeitet die studierte Grafikerin für vier Wochen in und vor allem mit der Stadt. Oder zumindest mit winzig kleinen Ausschnitten von Vechta. Denn Wilms‘ Kunst besteht aus bunten Papierschnipseln. Zeitungen, Geschenkpapier, Magazine zerschneidet oder zerreißt sie, um sie für ihre Kunstwerke neu zusammenzusetzen. Und genau so sollen es auch die Vechtaer machen. Denn sie werden ein wichtiger Teil des Kunstprojektes.

Wiebke Wilms beschreibt „ihre“ Schnipsel als Kontaktstellen. „Durch jeden Schnipsel, der Teil eines großen Ganzen wird, wächst eine Kette von Assoziationen“, sagt die Künstlerin. Dass dieses große Ganze auch wirklich riesige Ausmaße annehmen kann, zeigen ihre bisherigen Werke. Bis zu 1,60 Meter groß sind sie, größtenteils Collagen, aber auch Banner oder dreidimensionale Skulpturen.

Genauso groß denkt Wilms auch für Vechta. Denn vom 2. bis 19. März gibt es 15 halbtägige Workshops mit jeweils zehn bis 15 Teilnehmern statt. „MITeinander“, so wie es das aktuelle Projektmotto „Vielfalt und Wandel – eine Stadt im MITeinander“ will, wird dann geschnibbelt, geklebt und gestaltet. „Vorkenntnisse braucht niemand“, sagt Wiebke Wilms. Das sei das Schöne an dieser Form der Kunst. Gemeinsam entstehe etwas, das das Miteinander repräsentiere und interpretiere. „Ich erhoffe mir, dass die Teilnehmer miteinander in Kontakt treten. Jeder Schnipsel zählt, ebenso wie jeder Mensch.“ Unter anderem nehmen bereits das Andreaswerk Vechta, die Liebfrauenschule, die Erich-Kästner-Schule und die Kirche am Campus teil. Für weitere Workshops können sich Vechtaer Institutionen noch bis Mitte Februar bewerben. Geplant ist außerdem ein Workshop, der allen Interessierten offensteht.

„Am Ende kommt meine künstlerische Arbeit ins Spiel“, erklärt Wilms. Nämlich dann, wenn sie die entstandenen Werke digitalisiert und großformatig zusammensetzt. Zu sehen sein wird das Ergebnis dann im April oder Mai.

Alle Werke sind außerdem immer aktuell auch im Internet zu sehen.


     www.air-vechta.de 
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