VECHTA - VECHTA/EB/CCF - „Sehen und Säen“ lautet der Titel einer von der evangelischen Kirchengemeinde Vechta organisierten Ausstellung über Albert Schweitzer in der Klosterkirche an der Marienstraße. Zahlreiche Bilder dokumentieren nicht nur die Arbeit des Arztes und Theologen, sondern auch das Leben und die Kultur der Menschen in Afrika. Dabei geht es besonders um die Verquickung von Momentaufnahmen afrikanischer Kultur mit der Dokumentation größter Not.
Der 1875 geborene Schweitzer studierte zunächste Theologie und später Medizin. Ab 1913 baute er das weltweit bekannt gewordene Urwaldkrankenhaus von Lambarene zur medizinischen Versorgung der einheimischen Bevölkerung in den folgenden Jahrzehnten auf. Sein konsequentes Eintreten für die Benachteiligten in Afrika und seine kompromisslose Friedensethik brachten ihm 1953 den Friedensnobelpreis ein. Schweitzer starb 1965 im Alter von 90 Jahren.
Die Ausstellung ist bis Freitag, 13. Oktober, dienstags bis freitags in der Zeit von 15 bis 17 Uhr, sonnabends von 11 bis 13 Uhr sowie sonntags nach dem Gottesdienst zu sehen. Schulklassen können unter 04441/2307 im Gemeindebüro Sondertermine vereinbaren.
