VECHTA - Lebensqualität für Menschen mit Behinderung im heimischen Raum schaffen, die über eine bloße Existenzsicherung hinaus geht: Das will, so ihr Geschäftsführer Matthias Warnking, die 2006 gegründete Vechtaer Andreas-Stiftung. Diesem Ziel ein gutes Stück näher bringt die beim Andreaswerk, der größten Einrichtung der Behindertenhilfe im Landkreis Vechta angesiedelte Einrichtung, nach 2008 ein weiterer Scheck aus der „Oldenburger Schlossabendspende“.

Den Betrag von 8000 Euro hatte die „Wirtschaftliche Vereinigung – Der kleine Kreis“ diesmal der Andreas-Stiftung zugedacht, die damit zum Kreis der aktuell berücksichtigten karitativen Einrichtungen im Oldenburger Land zählt. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Heinz-Wilhelm Appelhoff, der in Begleitung seines Geschäftsführers Jürgen Lehmann angereist war, erklärte bei einem Besuch am Dienstag, 13. Januar: „Die Stiftung erfüllt eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, indem sie Behinderten ein würdevolles Leben ermöglicht.“ Die weiteren Spenden-Empfänger 2009 sind das Hospiz St. Peter und eine andere Oldenburger Institution.

Beim „52. Schlossabend“ folgten 230 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kirche und Verwaltung, darunter viele Prominente, der vom „Kleinen Kreis“ ausgesprochenen Einladung. Sie hörten unter anderem einen Vortrag des ehemaligen US-Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland, John C. Kornblum. Bei der anschließenden traditionellen Sammlung kam ein Betrag von mehr als 26 000 Euro zusammen.

www.andreas-stiftung.de

www.dekleinekreis.org