• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Stadtrat: Vechtaer Liobaschule wird 2020 geschlossen

17.12.2019

Vechta Die Liobaschule im Süden der Stadt Vechta wird im August 2020 den Unterricht einstellen. Das hat der Rat der Stadt Vechta am Montagabend in seiner Sitzung im Rathaus beschlossen.

Auf Empfehlung des städtischen Schulausschusses wurde entschieden, das Verfahren zur auslaufenden Aufhebung der Liobaschule einzuleiten. Das Niedersächsische Schulgesetz schreibt für schulorganisatorische Maßnahmen – eine solche ist die auslaufende Aufhebung einer Schule – vor, dass der Schulträger das Interesse der Erziehungsberechtigten zu ermitteln und zu berücksichtigen hat. Hierzu wurden am 30. September der Schulelternrat der Liobaschule und am 12. November der Stadtelternrat beteiligt.

Zusammenfassend war festzuhalten, dass beide Gremien das Auslaufen der Grundschule Liobaschule unter den gegebenen Umständen als einen guten Weg für die Neuordnung der Schullandschaft in Vechta positiv bewerten.

Die Gespräche mit der Landesschulbehörde, der kommissarischen Schulleitung der Liobaschule sowie mit den Eltern haben außerdem gezeigt, dass bereits im Sommer 2020 keine neuen Erstklässler an der Liobaschule mehr eingeschult werden sollten.

Die Beschulung an der Liobaschule war davon geprägt, dass hier immer mehr Schüler mit Migrationshintergrund unterrichtet wurden. Das führte dazu, dass kaum noch deutsche Schüler angemeldet wurden. Die Stadt ist bestrebt, die Schüler mit Migrationshintergrund auf die anderen vorhandenen Grundschulen zu verteilen.

 Darüber hinaus unterstützt der Rat einstimmig den Antrag der Schwester-Euthymia-Stiftung auf Förderung des Neubaus eines Zentralklinikums Vechta-Lohne aus dem Strukturfonds des Landes. Er betrachtet das Vorhaben als zukunftsorientierte Sicherstellung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung im Landkreis Vechta und in benachbarten Regionen.

Zur Begründung führte Ratsmitglied Dr. Christa Kiene-Schockemöhle an, dass ein zukunftsorientiertes Klinikum den Patienten eine moderne medizinische Ausstattung und ein noch breiteres Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten bieten könne. Ebenfalls eröffne sich daraus ein Vorteil beim Werben um Fachärzte und weitere Fachkräfte auf dem hartumkämpften Bewerbermarkt im Gesundheitswesen.

Die Euthymia-Stiftung hat einen Antrag an das Land Niedersachsen auf Förderung aus dem Strukturfonds bei einem Investitionsvolumen von mehr als 200 Millionen Euro gestellt. Dieser stehe in Konkurrenz mit vergleichbaren Anträgen aus dem Landkreis Diepholz und anderen Regionen in Niedersachsen. Daher hält die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Vechta eine breite politische Unterstützung des Antrags der Schwester-Euthymia-Stiftung für sehr wichtig. Diese sei ein deutliches Signal an den zuständigen Planungsausschuss des Landes, damit auch die – für einen Neubau erforderlichen – Beschlüsse und Grundstücksverhandlungen schon in dieser frühen Phase unterstützt würden.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.