VECHTA - Als Plattform und Austauschbörse der Internationalisierung der Hochschule Vechta Rechnung tragen: Das soll das am Freitag, 31. Oktober, in der Aula eröffnete Zentrum für deutsch-russischen Wissenstransfer. Dabei gelte es, betonte Präsidentin Prof. Marianne Assenmacher, „neben wissenschaftlichen auch andere Akteure aus Städten, Verwaltungen und aus der Wirtschaft ins Boot zu holen“. Die fließend russisch sprechenden Privatdozentin Dr. Rita Stein-Redent leitet die von Prof. Rudolf Rehn initiierte und beim Institut für Bildungs- und Sozialwissenschaften (IBS) angesiedelte Einrichtung.

Die Gründung bildete den Höhepunkt des Besuchs einer Delegation aus Wissenschaftlern, Vertretern der Stadt Omsk und der 300 Kilometer nordöstlich von Moskau gelegenen Universität Schuja in Vechta. Ein Grund für die Ausrichtung auf Omsk ist, dass viele aus dieser Region gebürtige Migranten im Oldenburger Münsterland leben. Einige von ihnen studieren in Vechta. Daher engagiert sich auch die Stadt Cloppenburg durch „Know-how-Transfer“ für die Modernisierung der russischen Verwaltung.

Gemeinsame in Zukunft vom neuen Zentrum begleitete Partnerschaftsvorhaben gibt es in den Fächern Soziologie und Politik. Geplant ist ein bildungsphilosophisches Projekt. Überdies ermöglichen bestehende Kooperationen den Aufenthalt von sechs Studenten aus Omsk pro Semester in Vechta.

Sprachliche Aspekte bilden den Schwerpunkt beim Austausch mit der Pädagogischen Universität Schuja. 2007 reisten angehende Germanisten aus Vechta zu einer zehntägigen Begegnung mit zum Teil zweisprachigen Kommilitonen an die russische Hochschule.

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