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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Stichwahl In Vechta: Kristian Kater ist neuer Bürgermeister von Vechta

04.11.2019

Vechta Kristian Kater beerbt Helmut Gels als Chef im Vechtaer Rathaus. Der 36-Jährige, der für ein überparteiliches Bürgerbündnis antrat, setzte sich am Sonntagabend in der Stichwahl gegen den CDU-Kandidaten Heribert Mählmann durch. Kater kam auf 67,5 Prozent der Stimmen, Mählmann auf 32,5 Prozent. „So ein gutes Ergebnis hätte ich nicht erwartet“, sagte Kristian Kater, zu dessen Einzug ins Vechtaer Rathaus am Abend die Hymne „Oh wie ist das schön“ angestimmt wurde.

Beim ersten Wahlgang am 20. Oktober hatte Kater 45,3 Prozent erreicht. Der parteilose Einzelbewerber Claus Dalinghaus war ausgeschieden. Kater, der seit acht Jahren für die SPD im Vechtaer Stadtrat sitzt, folgt damit auf den bisherigen Amtsinhaber Helmut Gels (CDU). Dieser war am 8. Oktober 67 Jahre alt geworden und durfte deswegen nicht erneut zur Wahl antreten. Kater wurde von der SPD, der Wählergemeinschaft „Wir für Vechta“ (WfV), der FDP sowie der Grünen Jugend unterstützt.

Sehen Sie hier die Ergebnisse aus den Wahllokalen

Zahlreiche Vechtaer verfolgten die Wahl im Rathaus. Für viele war das eindeutige Votum eine Überraschung, mit der wenige gerechnet hätten. „Es ist ein klares Ergebnis. Ein Neustart ist nun möglich. Ich wünsche Kristian Kater, dass er die auf ihn zukommenden Herausforderungen annimmt und diese mithilfe der guten Verwaltung und den Vechtaer Bürgern im Rücken bewältigt“, sagte Gels gegenüber der NWZ.

NWZ„Ich gratuliere Kristian Kater von Herzen und wünsche ihm alles Gute für die große Aufgabe“, sagte Mählmann. Er habe es nicht geschafft, viele Wähler dazuzugewinnen, sagte der für die CDU angetretene Bewerber selbstkritisch. „Es lag nicht an der Kampagne und nicht an der Person. Es lag an den Streitereien“, so Mählmann. Der am 20. Oktober ausgeschiedene Kandidat Dalinghaus sitzt für Vechtaer Christdemokraten (VCD) im Rat – eine Gruppierung, die nach Querelen aus der vormals gemeinsamen CDU-Fraktion ausgetreten war. Viele Dalinghaus-Wähler aus dem bürgerlich-konservativen Lager hätten im zweiten Wahlgang nicht ihn, sondern Kater gewählt, so Mählmann, um eine „Botschaft an die Adresse der CDU zu schicken“. In den kommenden Tagen wollen die Christdemokraten die Wahl analysieren.

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Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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