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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Studierende: Viel Lob und ein wenig Kritik

06.05.2020

Vechta Das Präsidium der Universität Vechta hat sich durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie dazu entschlossen, die Lehre an der Hochschule im Sommersemester ausschließlich digital stattfinden zu lassen. Die ersten Tage der Vorlesungszeit zeigten sowohl Positives als auch Verbesserungswürdiges.

Studierende an der Universität Vechta antworteten auf eine Social-Media-Umfrage der Hochschule beispielsweise, dass die technische Umsetzung für die Online-Lehre gut von dem Rechenzentrum der Hochschule gestaltet werde. Dozierende seien engagiert und machten „das Beste aus der Situation“. Unterschiedlich seien die digitalen Lehrkonzepte angekommen – manche sehr gut, andere noch anpassungsfähig. Mehr asynchrone Vorlesungen, also aufgenommen und jederzeit abrufbar, wünschen sich einige Studierende. Digitale Lehre solle auch nach der Corona-Pandemie neben der Präsenzlehre aufrecht erhalten werden. Strukturen und Organisation seien noch verbesserbar.

„Aufgrund der aktuellen Umstände sind wir gezwungen, digitale Tools auszuprobieren und zu nutzen. Dies stellt uns vor eine Zahl bislang unbekannter Herausforderungen, die es zu bewältigen gibt“, sagte Kevin Weßling, studentisches Mitglied im Vorstand des Zentrums für Lehrerbildung (ZfLB) an der Universität Vechta, das sich unter anderem mit digitalen Lehrangeboten beschäftigt. „Jedoch wachsen wir täglich an den kleinen Herausforderungen, die die digitalen Medien mit sich bringen und können dadurch einen Lerneffekt hervorrufen.“

Prof. Dr. Daniel Scholl, Direktor des ZfLB: „Der Soziologe Armin Nassehi stellte jüngst die These auf, dass sich die Gesellschaft infolge der Digitalisierung neu entdecke. Auch die Lehrenden und Lernenden der Universität Vechta haben sich durch die Umstellung auf ein digitales Angebot in diesem Sommersemester in einen solchen Entdeckungsprozess begeben – mit einer deutlichen Folge: Ganz im Sinne des didaktischen Doppeldeckers wird die Idee der Digitalisierung nun im Handeln erfahrbar, und sowohl die Grenzen als auch Möglichkeiten dieser Idee lassen uns eine chancenreiche Entwicklungsaufgabe erleben.“

„Wir haben sehr viele positive Rückmeldungen zu den vielfältigen Online-Formaten erhalten, so dass wir eine gute Bilanz für die erste Woche ziehen dürfen“, sagte Prof. Dr. Kim-Patrick Sabla. „Das digitale Lehren und das gemeinsame Lernen wird sich in den nächsten Wochen sicher noch weiterentwickeln und der Austausch zu Themen über diverse Tools weiter einspielen“, so der Vizepräsident für Lehre und Studium. „Schon jetzt ist eine große Bereitschaft von Seiten der Lehrenden und Studierenden zu spüren, Teile dieser Erfahrungen auch zu übernehmen für die Zeit nach der Pandemie. Gleichzeitig gibt es auf allen Seiten schon so etwas wie Sehnsucht, sich für die Lehre bald auch wieder auf dem Campus zu begegnen.“

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