VECHTA - Als „einmalige Chance“ hat der stellvertretende Direktor des Landes-Caritasverbandes (LCV), Dr. Martin Pohlmann, den geplanten Studiengang „IT in Healthcare & Life Science und Case- Management“ (Informationstechnologien im Gesundheitswesen und Fallmanagement) bezeichnet. Dieser soll in Zusammenarbeit zwischen dem in Vechta ansässigen LCV und der Donau-Universität Krems (Österreich) berufsbegleitend als Weiterbildung am 24. November dieses Jahres beginnen, sich über vier Semester erstrecken und am 9. Juni 2010 enden.
Während dieser Zeit müssen die Studierenden an 60 Tagen in Krems (Österreich) oder im Raum Vechta anwesend sein. Die weiteren Inhalte werden nach dem Prinzip des Fernstudiums vermittelt.
Voraussetzung ist das Mindestalter von 27 Jahren, ein Hochschulabschluss oder eine vierjährige Berufserfahrung. Mit dem Titel „Master of Science“ sollen die Absolventen im Anschluss eine Brückenfunktion zwischen Medizin, Pflege und Informationstechnologien wahrnehmen. Es gehe nicht darum, Programmierprofis zu schulen, grenzte Dr. Walter Seböck ab.
Im Grundlagenteil stehen betriebswirtschaftliche und juristische Themen ebenso auf dem Programm wie Kommunikation und Grundlagen der Informationstechnik. In einem vertiefenden Teil geht es um die Entwicklung von IT-Systemen sowie um Gesundheitsmanagement.
Weitere Informationen beim LCV, Ludger Quatmann, Tel. 0171/4278640.
