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Studium Reittherapie öffnet Perspektiven

Christoph Floren

VECHTA - „Pferde, die Delfine des Nordens“: So hat Bürgermeister Uwe Bartels (Pro Vechta) am Freitag, 11. Juni, ein deutschlandweites Modellvorhaben genannt, dass im Oktober 2011 mit 15 Studienplätzen in der Reiterstadt anlaufen soll. Dann steht der Studienbeginn am „Transfer Institute For Equine Assisted Therapy and Management“ (: Institut für Reittherapie und Management) auf dem Programm. Der Verwaltungsausschuss im Rat hat das Projekt einstimmig abgesegnet.

Eine Idee als Ziel

Ideengeberin ist Dr. Rosemarie Genn (Mühlen). Die Medizinerin beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit Reittherapie als Hilfestellung für benachteiligte Menschen, und saß selbst lange Zeit aktiv im Dressursattel. Sie wird die neue Einrichtung leiten.

Das eigenständige Institut, dass durch Studienbeiträge und Sponsoren wirtschaftlich auf eigenen Füßen stehen muss, soll mit dem Angebot akademischer Ausbildung, die zu jeweils 50 Prozent aus Praxis- beziehungsweise Theorieanteilen besteht, neue Berufsfelder erschließen. Es wird im „Social Care“-Bereich der Privaten Steinbeis-Hochschule Berlin akkreditiert sein, und einen Bachelor-Studiengang (drei Jahre), mit der Option auf den „Master“ und eine Promotion anbieten; Kontakt: per E-Mail:frank.kaethler@vechta.de.

Zugangsvoraussetzungen sind beispielsweise die Fachhochschulreife und eine Berufsausbildung, oder die mittlere Reife, eine Lehre und vier Jahre Berufspraxis, aber in jedem Fall Erfahrung im Umgang mit Pferden, und ein Bewerbungsverfahren. Organisatorisch „hängt“ das Institut, so Diplom-Ingenieur Hermann Blanke (Steinbeis-Transferzentrum Oldenburger Münsterland), der „Steinbeis Business Academy“.

Kooperation mit Partnern

Vor Ort kommt die Einrichtung, deren Curriculum noch entworfen wird, in einem Gebäude der Stadt Vechta, unmittelbar an der Universität unter. Für die Praxisausbildung sind Kooperationspartner wie die Reittherapeutin Jutta Kurre (Steinfeld) ins Boot. Kontakte, etwa zur Deutschen Reiterlichen Vereinigung in Warendorf oder zum Kuratorium therapeutisches Reiten bestehen bereits.

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