Vechta - Über eine positive Bilanz für das vergangene Jahr konnte Professor Dr. Dietrich Doll als Vorsitzender des Vechtaer Instituts für Forschungsförderung auf der Mitgliederversammlung des gemeinnützigen Vereins berichten. Die Notfall-Seminare für Medizin-Studenten sowie die Betreuungen bei Dissertationen standen dabei im Vordergrund.
Bei den halbjährig stattfindenden Seminaren für Medizinstudenten wurde den angehenden Ärzten vermittelt, wie wichtig das interdisziplinäre Zusammenspiel von Rettungskräften, Ärzten und medizinischem Fachpersonal bei der Versorgung von Notfällen ist. im vergangenen Jahr nahmen insgesamt 33 Studenten an dem Notfall-Seminar teil. Doll dankte in diesem Zusammenhang der Feuerwehr, der DLRG und der Verkehrswacht für die Hilfe bei der Ausrichtung der Seminare. Diese sind bundesweit einmalig. Für die Studierenden gibt es eine Warteliste.
Im wissenschaftlichen Bereich der Vereinsarbeit habe die Vergabe von Themen sowie die Betreuung von Dissertationen gestanden. 13 Medizinstudentinnen und Medizinstudenten wurden zuletzt betreut. Dabei habe der Südoldenburger Dr. Johannes Ostendorf das Examen mit der Note „magna cum laude“ bestanden.
Der Bericht der Schatzmeisterin Katharina Maier befasste sich mit den Ausgaben der Notfallseminare sowie mit einer Spende der Volksbank Vechta und des Marienhospitals, welche auf große Zustimmung der Versammlung stieß. Stellvertretender Vorsitzender Dr. Olaf Hagemann konnte berichten, dass ehemalige Teilnehmer der Notfallseminare eine Anstellung im Vechtaer Krankenhaus gefunden hätten.
Unter der Leitung von Helmut Gels wurde der bisherige Vorstand mit Dr. Dietrich Doll (Vorsitzender), Dr. Olaf Hagemann (Stellvertreter). Katharina Maier (Schatzmeisterin) und Klaus Esslinger (Schriftführer) einstimmig wieder gewählt.
