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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Tradition: Weihnachtsmarkt wird geplant

14.09.2020

Vechta Die Stadt Vechta will weiter an den Planungen für einen Weihnachtsmarkt festhalten. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung hervor.

Der Niedersächsische Städtetag habe jetzt auf seiner Präsidiumssitzung in Goslar die Vorhaben vieler Städte und Gemeinden unterstützt, Weihnachtsmärkte trotz Corona-Pandemie zu planen und zu veranstalten. So solle das Land Niedersachsen nach Auffassung von Städtetagspräsident Ulrich Mädge die rechtlichen Möglichkeiten beibehalten, dass diese Märkte in der Adventszeit durchgeführt werden können. „Sie gehören zu unserer Tradition und sind Aushängeschild für unsere Städte“, erläutert Mädge.

Kein Alkoholverbot

So werde seitens des Städtetages vorgeschlagen, einen „Weihnachtsmarkt-Gipfel“ unter Einbeziehung der zuständigen Ministerien, der Schaustellerverbände und der kommunalen Spitzenverbände durchzuführen. Ziel solle eine Unterstützung und Abstimmung zu den Inhalten der zu erstellenden Hygienekonzepte sein. Zudem sprach sich das Präsidium gegen ein Alkoholverbot aus, da man Märkte und Gastronomie nicht ungleich behandeln könne.

Auch Vechtas Bürgermeister Kristian Kater hat für die Initiative des Niedersächsischen Städtetages gestimmt. „Bereits vor der Präsidiumssitzung habe ich festgelegt, dass die Planungen für einen Weihnachtsmarkt in Vechta in meinem Haus weiter vorangetrieben werden. Dabei sollen verschiedene Szenarien durchgespielt werden, um auch in der Corona-Zeit weihnachtliche Atmosphäre in die Innenstadt zu bringen.“

Dabei helfe das 2019 neu entwickelte Konzept für den Weihnachtsmarkt. Die zentrale Lage und der jetzt schon eingrenzbare Bereich stellten eine gute Basis dar, auf die man aufsetzen könne.

Ziel ist Markt

Das Ziel sei es, auch in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt in die Innenstadt zu bringen, der – versehen mit einem entsprechenden Hygienekonzept – auch während der Corona Pandemie den Menschen in der Region Weihnachtsfreude bereite.

„Aber es geht uns dabei nicht allein nur um eine schöne Atmosphäre und um Traditionen. Wir unterstützen damit auch aktiv unseren Einzelhandel und unsere Schausteller, die von der Pandemie besonders schwer getroffen wurden“, so Kater.

Deshalb fordere der Niedersächsische Städtetag in diesem Kontext zu Recht, das Land solle mehr Entscheidungsmöglichkeiten auf die Kommunen übertragen. „Denn jede Stadt muss man individuell betrachten. Nicht überall ist die Lage gleich zu bewerten“ so Kater weiter.

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