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Abschied: Vechta trauert um Josef Meerpohl

09.03.2017

Vechta Josef Meerpohl war ein erfolgreicher Mensch, ein scharfer Denker, ein liebevoller Ehemann, Vater und Großvater, ein Unternehmer mit Herzblut, ein ehrbarer Kaufmann und ein Mensch, dem soziale Themen sehr wichtig waren. Am Montag verstarb der bekannte Calveslager im Alter von 85 Jahren. Am Sonnabend, 11. März, 10 Uhr, werden ihn seine Familie, seine Freunde und Weggefährten von der Friedhofskapelle in Langförden aus zu Grabe tragen.

Josef Meerpohl – geboren 1932 – war einer der erfolgreichsten Unternehmer des Oldenburger Münsterlandes. Mit Mut, Geschick, Beharrlichkeit und Know-how entwickelte er aus einer kleinen Handelsvertretung das weltweit operierende und in der modernen Geflügel- und Schweinehaltung marktführende Unternehmen Big Dutchman. Rund 2900 Mitarbeiter sind heute weltweit für die Firma tätig, 850 davon vor Ort in Calveslage.

Doch es ist nicht nur sein unternehmerischer Erfolg, durch den Josef Meerpohl in dieser Welt seine Spuren hinterlassen hat, denn sein Engagement für die Region gehört ebenso dazu. Sein Einsatz für die Universitätsgesellschaft, die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer, für den IHK-Beirat im Oldenburger Münsterland, den Aufbau der Berufsakademie Oldenburger Münsterland und sein Amt als Gründungsvorsitzender der Bürgerstiftung Vechta stehen auf der langen Liste.

Der Calveslager unterstützte das Aphasiezentrum in Langförden, aber beispielsweise auch das Projekt von Bischof Lüers in Brasilien oder Schwester Angelina in Afrika. Er half Familien aus der Region und bot Arbeitslosen und Jugendlichen konkrete Hilfe bei der Jobsuche an. Josef Meerpohl machte keine halben Sachen, er setzte Zeichen und suchte angesichts von sozialen Problemen stets nach sinnvollen Lösungen.

In Anerkennung seiner besonderen unternehmerischen und persönlichen Verdienste wurde er im Jahr 2002 mit dem Niedersächsischen Verdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Im Jahr 2004 ehrte ihn der Verbund Oldenburger Münsterland für sein unternehmerisches Lebenswerk. 2009 erhielt Josef Meerpohl den Oldenburger Wirtschaftspreis, 2011 ernannte ihn der Rat der Stadt Vechta zum Ehrenbürger.

Im Anschluss an die Beerdigung am Sonnabend wird das Seelenamt in der Kirche St. Laurentius in Langförden zelebriert. Bereits am morgigen Freitag, 10. März, 18.30 Uhr, wird in dem Gotteshaus das Nachbarschaftsgebet für den Verstorbenen ausgerichtet. Statt Kränze und Blumen bitten die Angehörigen von Josef Meerpohl um Spenden für karitative Aufgaben und die Flüchtlingshilfe der katholischen Kirchengemeinde Langförden.

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Anuschka Kramer Redakteurin / Redaktion Westerstede
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