VECHTA - Die Stadt Vechta und das Tourismusmarketingbüro B&W Projekt aus Steinhagen haben zusammen eine Umfrage für den Stoppelmarkt erarbeitet. Das fünf bis acht Minuten dauernde „Frage-und-Antwort-Spiel“ wird zum einen von bis zu zehn freien Mitarbeitern auf dem Stoppelmarktgelände veranstaltet. Zum anderen sollen nach dem Stoppelmarkt ab dem 20. August telefonisch insgesamt 750 Personen befragt werden, die dem Großereignis ferngeblieben waren. Diese Art der Befragung sei „ungewöhnlich, aber spannend“, so der Geschäftsführer Nils Wend von B&W Projekt.

Diese „Verweigerer“ sollen darüber Auskunft geben, warum sie den Stoppelmarkt nicht besuchten. Damit will die Stadt neue Erkenntnisse gewinnen, um die Attraktivität zu erhöhen, so Vechtas Bürgermeister Uwe Bartels. Unzufrieden sei man zwar nicht, aber man möchte dafür sorgen, dass „das hohe Niveau an Besuchern“ gehalten und ausgebaut wird, erklärte Bartels. Die gewonnenen Informationen sollen helfen, die Besucherstruktur genauer kennen zu lernen.

Die Befragungen laufen zu unterschiedlichen Zeiten. Drei feste Standorte beim Riesenrad, der Krake und der Achterbahn sind geplant, wo die Mitarbeiter die Besucher nach dem Zufallsprinzip interviewen. Sie werden in einem einheitlichen Outfit mit einem Vechta-T-Shirt versehen bei einem Vechta-Schirm stehen. So sei eine Wiedererkennung schnell möglich, so Dr. Frank Käthler, bei der Stadt verantwortlich für Medien, Marketing, Kultur und Wirtschaftsförderung.

Als Dankeschön für die Beantwortung der 18 Fragen erhalten die Interviewten unter anderem ein neuartiges Stoppelmarkt-Tattoo. Die Umfrage wird an allen sechs Tagen stattfinden und soll 1000 Personen erreichen.

www.stoppelmarkt.de