Vechta - Die Naturschutzverbände des Landkreises Vechta haben Landrat Herbert Winkel ihr neues Positionspapier für mehr Artenschutz und den Erhalt und Ausbau naturnaher Flächen überreicht. Als Sprecher der Naturschützer erläuterte Rudolf Aumann dem Landrat die einzelnen Forderungen an die Politik.

So heißt es im Papier unter anderem, dass ökologische Ausgleichsflächen möglichst innerhalb der Kommunen umgesetzt werden müssten. Aumann, Kreisbeauftragter für die Fischerei, bat darum, dass die Forderungen bei der nächsten Runde der Hauptverwaltungsbeamten thematisiert werden. Winkel verwies darauf, dass die Kreisverwaltung ein Konzept für den Artenschutz ausarbeiten werde. Das hatte der Umweltausschuss des Kreistages am vergangenen Donnerstag beschlossen. Die Federführung liegt bei den Kreisnaturschutzbeauftragten Christian Behnen und Rainer Hausfeld. Dabei sollen unter anderem Empfehlungen für eine artenreiche Flächengestaltung und eine aktivere Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Artenvielfalt entwickelt werden. Naturschutzverbände, Städte und Gemeinden sowie Landwirtschaftsvertreter werden laut Beschluss in die Erarbeitung des Konzeptes eingebunden. Für die fachliche Beratung steht die Untere Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung bereit.