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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Uni: Studenten stimmen für landesweites Semesterticket

19.01.2018

Vechta 27 Prozent – mit dieser Wahlbeteiligung endete am Mittwoch die zweitägige studentische Wahl an der Universität Vechta. „Bei jeder anderen politischen Wahl wäre diese Wahlbeteiligung ein Fiasko“, so die Sprecherin des Allgemeinen Studentenausschusses (AStA) der Uni Vechta, Kim Nolting. „Aber bei hochschulpolitischen Wahlen kratzt der bundesdeutsche Schnitt oft nicht einmal an den zehn Prozent. Eine so hohe Wahlbeteiligung ist schon beachtlich.“

In den beiden Wahltagen, an denen die 5346 Studierenden ihre Stimmen für die Sitze in verschiedenen Gremien (Studierendenparlament, Senat, Zentrale Studienkommission, Kommission für Gleichstellung und Fakultätsräte) abgeben konnten, begaben sich fast 1500 Wahlberechtigte an die Urnen. Mit den Ergebnissen wird später gerechnet.

Die Vechtaer Studierendenschaft stimmte bei der Gelegenheit auch über die Einführung des landesweiten Semestertickets ab. Das Ticket, welches das Endprodukt einer über dreijährigen Zusammenarbeit der verschiedenen niedersächsischen Studierendenvertretungen ist, bedeutet für Vechta eine Ausweitung des ohnehin schon großen Streckennetzes sowie eine Senkung der Kosten. Mehr als 93 Prozent sprachen sich für das landesweite Ticket aus. „Uns freut das Ergebnis natürlich“, so Nolting. „Überraschend kommt diese Entscheidung allerdings nicht – ein Großteil der Studis kommt nicht aus dem Landkreis Vechta, sondern aus ganz Niedersachsen und dem gesamten Bundesgebiet.“

Für den großen Anstieg in der Wahlbeteiligung sieht die AStA-Sprecherin zwei Gründe: „Natürlich hat die Abstimmung über das Semesterticket sehr polarisiert und die Studis an die Urnen gelockt. Aber auch die Umstrukturierung in Sachen Wahlkoordination dürfte manche für die Wahlen sensibilisiert haben.“ So wurden in dieser Wahlperiode erstmals die anstehenden Aufgaben in Sachen Werbung für die Wahlen an ein kleines Kernteam im AStA übertragen. „Wir haben versucht, an einem der größten Schwachpunkte hochschulpolitischer Wahlen anzusetzen: der dürftigen Informationslage unter den Studierenden“, so Nolting.

Auch das Präsidium der Universität zeigt sich zufrieden. „Wir danken allen Beteiligten und den zahlreichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern“, so Anja Schöndube, akademische Wahlleitung und im Präsidialbüro der Uni zuständig fürs Rechtswesen.

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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