VECHTA - Zwei erfolgreiche Promotionen zur Zukunft der Agrarwirtschaft im Oldenburger Münsterland meldet das Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA) der Universität Vechta. Martin Kühling, Vorstand der Volksbank Vechta, und Henning Müller, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Landesinitiative Ernährungswirtschaft (NieKE), verfassten ihre von Prof. Hans-Wilhelm Windhorst angeregten und betreuten praxisbezogenen Dissertationen in der ISPA-Abteilung „Vergleichende Strukturforschung“. Kühling gelangt in seiner Arbeit unter anderem zu dem Ergebnis, dass die Veredelungsbetriebe im Oldenburger Münsterland (OM) Wettbewerbsvorteile gegenüber anderen Agrarwirtschaftsräumen aufbauen konnten und deshalb günstigere Ausgangsbedingungen in der Fremdkapitalisierung haben. Müller verweist in seiner Untersuchung etwa darauf, dass angesichts der im Grenzbereich von intensiver Veredelungswirtschaft und Pflanzenbau durch die Ausweitung der Biogaserzeugung entstandenen Problemfelder eine aktive Zukunftsgestaltung unabdingbar ist.
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