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Unterstützung: Immer mehr junge Menschen suchen Hilfe

06.12.2019

Vechta Immer mehr jüngere Menschen im Alter von 16 bis 39 Jahren nehmen die Beratung und Hilfe des Katholischen Vereins für soziale Dienste (SKM) in Vechta in Anspruch. Bei der gesetzlichen Betreuung, der Wohnungslosenhilfe und der Suchtberatung hat sich der Trend der vergangenen Jahre auch 2018 fortgesetzt. Das teilte die Vorsitzende Eva-Maria Kors bei der Mitgliederversammlung mit. Kors kandidierte bei der Neuwahl des Vorstandes nicht wieder. Zum neuen Vorsitzenden wurde Clemens Rottinghaus gewählt. Stellvertreter bleibt Arno Müller, und als weiteres Vorstandsmitglied wurde Ralf Schopmans gewählt.

Die scheidende Vorsitzende Eva-Maria Kors wies in ihrem Rückblick auf die schwierige Situation des Vereins in den vergangenen Jahren hin. Diese sei überwunden, und den Mitarbeitern sei für die Bewältigung zu danken. Die Fachbereichsleiter Thomas Pille und Bettina Albrecht gaben einen Überblick über die Struktur der Einrichtung, die sich in drei Fachbereichen gliedert. 2018 hätten 46 Frauen und 38 Männer das Angebot der gesetzlichen Betreuung durch den SKM wahrgenommen. 83 Prozent der Betreuten seien zwischen 21 und 59 Jahre alt.

In den vergangenen Jahren habe man festgestellt, dass immer mehr junge Menschen eine Betreuung benötigten. Bei der ambulanten Wohnungslosenhilfe habe man Hilfe mit den drei Übergangswohnungen am Dominikanerweg geleistet.

Im vergangenen Jahr nutzten 30 Personen die Adresse des SKM als Postadresse für den Schriftverkehr mit dem Jobcenter und anderen Behörden, wie Pille den Mitgliedern berichtete. 100 Personen – darunter 81 Männer und 19 Frauen – seien 2018 im Bereich der Wohnungslosenhilfe beraten und betreut worden. Über 40 Prozent der Betreuten hätten einen Migrationshintergrund.

Bettina Albrecht, Leiterin der Suchtberatungsstelle, berichtete, dass 2018 547 Personen die Beratungsangebote der Suchtberatung in Vechta und Damme in Anspruch genommen haben. Die vier offenen Sprechstunden in der Woche hätten sich bewährt. 185 neue Interessierte und Ratsuchende hätten an 190 Tagen das Angebot angenommen.

Eine wesentliche Aufgabe der Suchtberatung sei die Prävention in bisher 27 Schulen. 127 Präventions-Veranstaltungen mit 397 Stunden habe man organisiert. Im September 2018 habe im Rathaus in Vechta ein Familientag stattgefunden, in Lohne eine „Suchtwoche“. Und über die Gefahren im Umgang mit Suchtmitteln habe man 55 Auszubildende eines größeren Betriebes sensibilisiert, so Bettina Albrecht.

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