VECHTA - VECHTA/EB - Das Institut für Didaktik der Naturwissenschaften, der Mathematik und des Sachunterrichts (IfD) der Hochschule Vechta hat ein Forschungsprojekt gestartet, bei dem Sachunterrichts-Studierende die Schülerbeförderung im Landkreis Vechta bewerten und Praxis-Programme für Kinder entwickeln. Das Projekt „Verkehrserziehung als Mobilitätsbildung“ richtet sich zudem an Eltern, Lehrer und Beförderungsunternehmen.

In Zusammenarbeit mit der Kreisverkehrsgesellschaft des Landkreises Vechta bieten die beteiligten Studenten morgen um 8.30 Uhr ein Busschul-Programm für die 4. Klassen der Martin-Luther-Schule an. Die Aula der Grundschule wird in eine Bushaltestelle verwandelt, um den Kindern die theoretischen Grundlagen zu veranschaulichen. Gemeinsam werden Verhaltensregeln an einer Bushaltestelle erarbeitet. Für die Grundschüler geht es dann auf dem Schulhof weiter. Sie lernen den Busfahrer kennen, gehen auf Erkundungstour rund um das Fahrzeug und lassen sich die Schilder und Piktogramme erklären. Zu Beginn des eigentlichen Praxisteils üben die Kinder das Ein- und Aussteigen. Während der halbstündigen Busfahrt werden die Schüler mit den unterschiedlichsten Situationen konfrontiert. Am Freitag, 25. November, geht es mit der Nachbereitung weiter. Gemeinsam erarbeiten die Kinder „Busregeln“. Landkreis und Hochschule unterstützen das Forschungsprojekt finanziell. In einem späteren Schritt werden die

Studierenden die Erkenntnisse auswerten und weiterentwickeln.