Vechta - Die jüngste Delegiertenversammlung des Verbandes der Züchter des Oldenburger Pferdes (OL) in Vechta stand ganz im Zeichen der Hengste. Die Delegierten haben beschlossen, das Prämienlot der OL-Hengste auch für andere Reitpferderassen zu öffnen. „Wir beim Oldenburger Pferdezuchtverband sind gegenüber anderen Zuchtgebieten liberal. Das Ziel unserer Körung sollte es sein, die Hengste rein nach ihrer Qualität zu rangieren und nicht nach der Rasse. Daher öffnen wir uns für den Wettbewerb und haben keine Angst vor den Konsequenzen“, betonte Oldenburgs Zuchtleiter Dr. Wolfgang Schulze-Schleppinghoff.
Zudem werden die Hengste bei der OL-Hengstvorauswahl ab diesem Jahr nicht mehr im Freispringen getestet. Mit der Anmeldung zur Hengstvorauswahl hat der Aussteller die Möglichkeit, seinen Hengst zu einer freiwilligen Präsentation im Freispringen anzumelden, um doppelveranlagte Hengste umfassend beurteilen zu können. Außerdem wird der Ablauf der Hengstvorauswahl erneuert. Das Freilaufen der Hengste wird ab sofort der erste Programmpunkt sein.
