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Aktualisiert vor 28 Minuten.

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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Gewaltvideo verschickt – Schule greift durch

10.01.2019

Vechta Weil sechs Schüler in einer Klassen-WhatsApp-Gruppe ein Enthauptungsvideo weitergeleitet haben sollen, hatte die Ludgerus-Schule in Vechta im Dezember vergangenen Jahres Strafanzeige (drei Straftatbestände) erstattet. Nun hat die Oberschule weitere Konsequenzen aus der Verbreitung des gewaltverherrlichenden Videos gezogen, wie Schulleiter Clemens Feldhaus auf NWZ-Nachfrage mitteilte.

Lesen Sie auch: Gewaltvideos verschickt – Schule zeigt Siebtklässler an

Drei der sechs betroffenen Siebtklässler (zwölf beziehungsweise 13 Jahre alt) wurden vorübergehend vom Unterricht ausgeschlossen. Zwei Jungen dürfen drei Wochen lang nicht am Unterricht in der Klassengemeinschaft teilnehmen und werden in einem Trainingsraum beziehungsweise in der Verwaltung separat beschult, sagte Feldhaus. Ein Mädchen sei zwei Wochen vom Unterricht in der Klasse ausgeschlossen. Alle drei Schüler müssten zudem ein sechsstündiges medienpräventives Sozialtraining mit der Schulsozialarbeiterin außerhalb der Schulzeit absolvieren. Ihnen sei mitgeteilt worden, dass ihnen „der Ausschluss von der Klassenfahrt in der achten Klasse droht“, wenn sie bis dahin an ähnlich einschlägigen Vorfällen beteiligt seien, erklärte Feldhaus.

Die drei übrigen Schüler, darunter ein Mädchen, hätten einen schriftlichen Verweis (Verwarnung) erhalten. Die beiden Jungen müssten darüber hinaus das besagte Sozialtraining (vier Stunden, ab diesem Donnerstag) absolvieren.

Alle drei siebten Klassen der Ludgerus-Schule hätten zudem am Montag und Dienstag jeweils im Rahmen einer Doppelstunde an einer Medienprävention der Polizei teilgenommen, sagte der Rektor.

Zwei Schulleiter von Schulen in Edewecht und Clausthal-Zellerfeld hätten ihm von ähnlichen Vorfällen mit derlei Videos berichtet, so Feldhaus. Das große Medienecho nach dem Bekanntwerden des Falls empfinde er im Nachhinein als sehr gut: „Das ist auch ein Appell an die Gesellschaft, die Schulen und vor allem die Eltern, verantwortungsbewusst mit dem Smartphone umzugehen und mit den Kindern über die Inhalte zu sprechen.“

Sebastian Friedhoff Redakteur / Newsdesk
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