Vechta - Das Museum Vechta lädt am Samstag, 2. Dezember, von 13 bis 20 Uhr und am Sonntag, 3. Dezember, von 11 bis 18 Uhr bereits zum achten Mal zum mittelalterlichen Barbaramarkt ein. Auf die Besucher wartet ein Weihnachtsmarkt der besonderen Art: mittelalterliche Stände, die denen des 10. und 11. Jahrhunderts nachempfunden sind, Fackelschein, Feuerschalen und Öllampen verwandeln den Garten des Museums in eine fremde, geheimnisvolle Welt. Pelz- und Lederhändler, Kräutersammler, Drechsler, Schmiede, Kettenflechter und weitere Händler bieten dort ihre Ware an. Statt moderner Weihnachtsmusik, sorgen mittelalterliche Stücke für die passende Atmosphäre.
Die Märchenerzählerin Annette Fischer führt die Kinder in die Welt der Heiligen- und Adventsgeschichten: die heilige Barbara (als Namenspatronin des Marktes), die heilige Lucia und die heilige Thekla. Geschichten von drei Menschen, die für ihre Vorstellung zu leben und für ihren Glauben alles gegeben haben – sogar ihr Leben. Im Hochmittelalter war die Advents- und Weihnachtszeit geprägt vom Glauben, daran möchte die Erzählerin mit ihren Geschichten erinnern.
Im Backhaus des Museums ist eine Taverne und Waffelbäckerei eingerichtet. Dort kann man sich mit Suppe, Waffeln und Heißgetränken für Jung und Alt versorgen.
In der Museumsschmiede werden vier Handwerker schwere Eisen bearbeiten. Ein Salzsieder verkauft seine Salze aus der ganzen Welt. Er wird aber auch süße Leckereien wie Marzipan anbieten.
Im ersten Obergeschoss zeigt ein Kettenflechter seine Kunst. Kinder und Erwachsene können hier an Mitmachständen kleine Weihnachtsgeschenke für sich selbst oder andere basteln, filzen und malen. In der Cafeteria gibt es Kaffee und Kuchen.
