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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Wirtschaftlichkeit: Studierende gehen in Untergrund

21.10.2020

Vechta Mit einer unterirdischen Fragestellung befassen sich zum Beginn des neues Semesters Studierende des Fachbereichs Betriebswirtschaft der Privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik Vechta/Diepholz (PHWT). Sie sollen in einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung in Zusammenarbeit mit der Stadt Vechta herausfinden, ob die Stadt Vechta eigene Spülfahrzeuge für die Reinigung der Kanalisation anschaffen sollte.

350 Kilometer Kanalnetz

Die Stadt Vechta verfügt insgesamt über ca. 350 Kilometer Kanalnetz, von denen ca. 200 Kilometer als Abwasser- und ca. 150 Kilometer als Regenwassernetz genutzt werden. Durch dieses Netz sind fast 99 Prozent aller Haushalte an die Kläranlage in Vechta angeschlossen, um die kommunalen Abwässer zu reinigen und anschließend in die Flüsse einleiten zu können.

Da Abwässer häufig auch aus festen Materialien und verschiedensten Flüssigkeiten wie Wasser, Seifen, Fetten oder Ölen bestehen, müssen die Abwasserkanäle im Stadtgebiet regelmäßig alle zwei Jahre gereinigt werden.

Dann kommen Spülwagen zum Einsatz, die mit einem Schlauchsystem ausgestattet sind. Dieses wird mittels Hochdruck durch die Rohre getrieben, um die Verschmutzungen zu lösen. Dabei wird Wasser in den Sprühkopf des Schlauchsystems geleitet, welches die Kanalwände reinigt und gleichzeitig für den Vortrieb sorgt.

Die Gesamtaufgabe der Kanalreinigung wurde in der Vergangenheit aus wirtschaftlichen Gründen an ein Privatunternehmen aus der weiteren Region von Vechta vergeben. Da die Stadt Vechta in den vergangenen Jahren stark gewachsen sei und sich somit die Rahmenbedingungen für die Kanalreinigung grundsätzlich geändert hätten, stelle sich nun die Frage, ob es nicht wieder wirtschaftlich Sinn mache, eigene Spülfahrzeuge vorzuhalten und die Reinigung in kommunaler Verantwortung durchzuführen.

Frage als Ausgang

Zu dieser Fragestellung tauschten sich Hubertus Weißer (Stadt Vechta) und Prof. Dr. Maik Büssing (PHWT) bereits im Frühjahr aus, und so entstand die Idee dieser Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Nachdem mittlerweile eine Projektgruppe gefunden und die Aufgabenstellung detailliert wurde, ist nun das Gemeinschaftsprojekt zwischen der Stadt Vechta und der PHWT gestartet.

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