VECHTA - Als Kooperation mit der Universität Vechta und begleitet von Forschungen ist es entstanden: Das auf eine Initiative des Bischöflich Münsterschen Offizialats (BMO) Vechta hin entwickelte „Projekt Schule“. Ausgerichtet ist es auf kirchliche Haupt- und Realschulen beziehungsweise künftige Oberschulen.
Nun haben Vechtaer Wissenschaftler das an drei Pilotschulen unter der Leitlinie „Weil du so wertvoll bist!“ mit Blick auf die Wertschätzung jedes Schülers und einer Orientierung an individuellen Besonderheiten umgesetzte Vorhaben ausgewertet. Dabei nutzten sie Methoden der empirischen Bildungsforschung. Erfasst wurden Lernzuwächse und Veränderungen der Persönlichkeitsmerkmale. Danach erfolgte ein Vergleich mit den Ergebnissen von fünf Vergleichsschulen.
Da sich, so die Erkenntnis, Wohltand oder die Erziehung im Elternhaus sowie ein Migrationshintergrund und die Intelligenz der Schüler prägend auf den Lernerfolg auswirken, wurden diese Bedingungen auch gemessen. So sollte der Einfluss der Lerngelegenheiten in der Schule auf den Lernerfolg als „Nettoeffekt“ isoliert werden.
„Wir hatten in dieser Studie erstmals Gelegenheit zu prüfen, ob hohe Kompetenzgewinne mit Verlusten an Wohlbefinden und seelischer Gesundheit der Kinder erkauft werden müssen. Das ist nicht der Fall. Das macht mich sehr froh“, so Projektleiter Prof. Kai-Oswald Bauer.
