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Zucht Tradition: „Pflastermusterung“ läutet Hengsttage ein

CCF

VECHTA - Professionell herausgebrachte Körkandidaten, kaum Ausfälle im gut 80-köpfigen Lot, mit internationalem Fachpublikum bestens gefüllte Zuschauerränge und Sonnenschein satt: Bei diesen Voraussetzungen konnten Zuchtleiter Dr. Wolfgang Schulze-Schleppinghoff und Heiner Kanowski, Geschäftsführer der Zuchtverbände Oldenburg (OL) und Oldenburg International (OS), anlässlich der traditionellen „Pflastermusterung“ zum Auftakt der Hengsttage im Pferdezentrum Vechta am Donnerstag, 17. November, nur um die Wette strahlen.

Exterieur und Bewegung

Erster Programmpunkt im dreitägigen Veranstaltungsreigen war die Vorstellung der „springbetonten“ Nachwuchsvererber, die sich um die Zulassung zur Zucht bewarben. Neben Schleppinghoff beurteilten Auktionator Uwe Heckmann, der frühere Nationenpreisreiter Peter Weinberg, Jan Vleughels (Belgien) und der Zuchtexperte Harm Thormälen auf dem Hagener Schützenplatz die an der Hand vorgestellten Kandidaten. Wesentliche Kriterien waren das Exterieur (Körperbau) sowie die Bewegung der Hengste in den Gangarten Schritt und Trab. Für die Begutachtung der im Anschluss „vorgemusterten“ Abteilung „dressurbetont“ wechselte die Zusammensetzung der Jury, bevor alle Junghengste in einem zweiten Durchgang zum „Longieren“ in der Auktionshalle antraten.

Dort wird das Programm heute ab 9 Uhr mit dem „Freispringen“ der Parcoursaspiranten über eine mit einem Oxer (Hochweitsprung) abschließenden Hindernisreihe fortgesetzt. Nach jeweils acht Bewerbern folgen ein gemeinsamer Schrittring der jeweiligen Abteilung und die mit Spannung erwartete Bekanntgabe des Urteils „gekört“ beziehungsweise „nicht gekört“. Gegen 14 Uhr folgen laut Zeiteinteilung die „dressurbetonten“ Youngsters mit dem „Freilaufen“. Auch in diesem Segment folgt auf die Einzelpräsentation ein Schrittring pro Achter-Abteilung, bevor das Körurteil verkündet wird.

Kampf um Sieg und Prämie

Der Sonnabend, 19. November, beginnt im Pferdezentrum mit der prestigeträchtigen Prämierung und der Auswahl der nach den Zuchtverbänden „OL“ und „OS“ unterteilten Siegerhengste. Danach geht es um die Vergabe der Hauptprämien, bevor ab 13 Uhr gekörte und nicht gekörte Hengste in einer Auktion unter den Hammer kommen. Seit vielen Jahren den Schlusspunkt der Veranstaltung stellt die deutschlandweit einmalige „Althengstparade“ am Sonnabend, 19. November, ab 16.30 Uhr, in der Versteigerungshalle dar.

 @ Mehr Informationen auch unter

http://www.oldenburger-pferde.com

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