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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Vechta

Mobilität: Vechtaer rufen zum Autofasten auf

14.03.2017

Vechta Fasten ist ja schön und gut – aber Autofasten? Seinen Wagen tatsächlich öfter mal stehen lassen und Strecken zu Fuß oder mit dem Rad absolvieren? Das Umweltbundesamt und viele Klimaschützer rufen dazu jedes Jahr auf, angestoßen wurde die Aktion vor 20 Jahren von den Kirchen. In Vechta rührt derzeit der katholische Familienverband „Junge Gemeinschaft“ (JG) die Werbetrommel fürs Autofasten.

Rund 40 Kinder, Jugendliche und Erwachsene trafen sich laut Johannes Hörnemann von der Pressestelle des Bischöflich Münsterschen Offizialats deshalb am Sonntag im Vechtaer St. Antoniushaus zu einem Gottesdienst mit anschließender Kaffeetafel. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad – selbstverständlich ohne Auto – kamen Familienkreise aus Vechta, Lohne und Langförden, um sich am Sonntag dem Schutz der Schöpfung zu widmen.

„Autofasten ist das große Thema innerhalb der Fastenzeit“, verdeutlichte Pater Karl Gierse, Geistlicher Beirat der JG. Seit Aschermittwoch gelte es, das eigene Verhalten in den Blick zu nehmen und zu hinterfragen, ob bei manchen Dingen eine Neuausrichtung notwendig sei, erklärte der Dominikanerpater. „Am heutigen Sonntag setzen wir als JG ein Zeichen, um uns bewusst auf unser Reisen zu konzentrieren und zu prüfen, ob man manche Wege auch zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren kann“, erklärte der katholische Geistliche.

Im Anschluss an den Gottesdienst segnete Gierse die Fahrräder der JG-Mitglieder. „Wir möchten Gott bitten, dass er unsere alltäglichen Wege segnen möge, heute ganz besonders die Wege, die wir mit dem Fahrrad zurücklegen“. Zur Erinnerung übergab er Aufkleber mit dem Bild des Heiligen Christophorus. „Alle Menschen, die unterwegs sind, dürfen sich an Christophorus wenden“, sagte Gierse, der Heilige habe Christus durch den reißenden Fluss getragen und gelte als Fürsprecher der Reisenden. „Komm heil an“, steht auf den Aufkleber.

Rund 1850 Menschen nahmen im vergangenen Jahr bundesweit in der Fastenzeit an der Aktion Autofasten teil. Der Initiative ist es wichtig klar zu stellen, dass es nicht darum geht, das Auto an sich zu verteufeln. Viel mehr gehe es um einen sinnvollen Umgang mit Mobilität, die auch das Auto einschließen könne, aber eben in Maßen. Und wer dann seine Erfolge auch noch mit der Gemeinschaft teilen möchte, kann die eingesparten Kilometer auf einer eigens erstellten Website vermerken.


     www.autofasten.de 
Anuschka Kramer Redakteurin / Redaktion Westerstede
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