Vechta - Die dritte Kulturwissenschaftliche Sommerschule an der Universität Vechta ist zu Ende gegangen: Drei Wochen lang waren 28 internationale Studierende aus acht Ländern zu Gast in Vechta und lernten die deutsche Sprache und Kultur vor Ort kennen. Zum Abschied kamen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen und erhielten ihre Zertifikate aus den Händen der Vizepräsidentin für Lehre und Studium, Dr. Marion Rieken.

Das Programm der Sommerschule griff Rieken in ihrer Abschiedsrede noch einmal auf: „Eine erlebnisreiche Reise durch die Kulturgeschichte haben Sie erlebt – von der Politik bis zum Bildungssystem, vom Geld bis zur Ernährung. Ihre darin gewonnenen Eindrücke, Einschätzungen und Meinungen sind für uns von großer Bedeutung, es war äußerst bereichernd für uns, Sie als Gast in Vechta zu haben.“ Gemeinsam mit Dr. Lucia Licher, wissenschaftliche Leiterin der Sommerschule, und Lena Wenke, Koordinatorin im International Office, überreichte sie anschließend die Zertifikate. Die Zeit in Vechta und die hier erbrachten Studienleistungen werden den Studierenden in ihrer Heimat angerechnet.

In Sprachkursen und kulturwissenschaftlichen Vorlesungen lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sommerschule Sprache und Kultur der Deutschen. Neben der Universität und der Stadt Vechta erkundeten die „Internationalen“ in den drei Wochen auch die weitere Umgebung: Auf dem Programm stand auch ein Besuch im Klimahaus Bremerhaven, eine Wattwanderung und eine Hafenrundfahrt in Hamburg. Die Gäste aus Ägypten, Brasilien, China, Russland, Südkorea, Tschetschenien, Ungarn und der Ukraine zeigten sich allesamt begeistert von ihrer Zeit in Vechta und der herzlichen Aufnahme an der Universität. Man war sich einig: Die neu gewonnenen Kontakte sollen erhalten werden.