Vechta - In Xanten will er erst noch seinen Acker bestellen, zugesagte Firmtermine erfüllen und sich dann noch „ordentlich verabschieden“. Anschließend zieht der neu ernannte Vechtaer Offizial und Weihbischof Wilfried Theising nach Vechta um.
Einen Auftrag hat ihm Diözesanbischof Dr. Felix Genn (Münster) am Freitag mit auf den Weg an seine neue Wirkungsstätte gegeben: „Ich wünsche Dir, dass Du als Westfale im Oldenburger Land Wurzeln schlägst“. Empfohlen hatte sich Theising für den vakanten Posten wegen „seiner Fähigkeiten in der Seelsorge und in Verwaltungsfragen“, sagte Genn.
Vechta kennt der als bodenständig geltende Theising, wie er erklärte, bereits seit 1980. Während einer Fahrstunde hatte er damals in der Kreis- und Universitätsstadt kurz Halt gemacht. Zudem spricht er Plattdeutsch, wenn auch die westfälische Variante. Zudem schätzt er den Wallfahrtsort Bethen.
Als Ständiger Vertreter steht Theising im Offizialat Monsignore Bernd Winter (55) zur Seite. Winter tritt die Nachfolge von Prälat Peter Kossen (48) an. Der wechselt Anfang Dezember als Gemeindepfarrer nach Lengerich (Nordrhein-Westfalen). Winter hat bisher die Abteilungen Seelsorge und Seelsorge-Pastoral geleitet.
Mit Heinrich Timmerevers (64), seinem Amtsvorgänger in Vechta, hatte Theising noch kurz vor der offiziellen Ernennung telefoniert. Aus Dresden begleiten den nach Dr. Max Georg Freiherr von Twickel und Timmerevers inzwischen dritten Weihbischof auf dem Stuhl des Offizials und Oberhirten von derzeit knapp 270 000 Katholiken viele gute Wünsche.
