Vechta/Hannover - Die Universität Vechta erhält aus einem Sonderprogramm des Landes vier Millionen Euro zur Sanierung ihrer Aula. Das haben Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic und der Vorsitzende der Landeshochschulkonferenz, Prof. Wolfgang-Uwe Friedrich, auf einer Pressekonferenz des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur am Donnerstag in Hannover bekanntgegeben. Mit dem einmaligen Programm HP-INVEST werden den niedersächsischen Hochschulen insgesamt rund 115 Millionen Euro für Sanierungen zur Verfügung gestellt.

Vechtas Präsidentin Prof. Dr. Marianne Assenmacher: „Ich freue mich sehr, dass das Land im Sanierungsstau der niedersächsischen Hochschulen endlich Abhilfe schafft. Die Universität Vechta wird die ihr zugeteilte Summe von vier Millionen Euro zur dringend notwendigen Sanierung der Aula verwenden. Hier stehen unter anderem eine Erneuerung des Dachs, der Fassade und der Lüftungsanlage an. Die verbleibende Summe wird in den Topf zum Neubau einer Dreifeldhalle fließen, die die Universität aufgrund der gestiegenen Zahl von Studierenden im Fach Sport benötigt.“

Die Universität Oldenburg erhält sieben Millionen, die Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth gar zehn Millionen Euro. „Wir investieren in die für Studium und Lehre genutzten Gebäude und verbessern damit nachhaltig die Studienbedingungen“, sagt Heinen-Kljajic. Damit wirke ihr Ministerium dem hohen Sanierungsbedarf an den Hochschulen entgegen und ergänze Maßnahmen wie die Förderung der energetischen Erneuerungen und das Bauprogramm für die Hochschulmedizin.