Vechta -
Gastgeber der Jahrestagung der „Deutschen Gesellschaft zur Erforschung des Politischen Denkens“ (DGEPD) vom 18. bis 20. Oktober ist die Universität Vechta. Der Titel lautet: „Der Prozess der Zivilisation: 20 Jahre nach Huntington – Theoretische und empirische Analysen für das 21. Jahrhundert“. Im Fokus des Treffens stehen die Thesen des 2008 verstorbenen US-amerikanischen Politologen Samuel P. Huntington. Als derzeit geschäftsführender Sekretär der Vereinigung organisiert der heimische Politikwissenschaftler Prof. Peter Nitschke die öffentliche Veranstaltung (Anmeldungen: Marianne Averbeck,
In interdisziplinär gehaltenen Vorträgen werden im Verlauf der DGEPD-Tagung Historiker, Philosophen, Juristen und Politikwissenschaftler zu Wort kommen, um insbesondere die Problematik von Zivilisationsdeutungen für das 21. Jahrhundert zu erörtern. Dabei geht vor allem um aktuelle Fragen, beispielsweise die Reichweite der Menschenrechte in der Globalisierung, unterschiedliche Ordnungsvorstellungen zwischen Kulturen wie sie sich speziell im syrischen Bürgerkrieg darstellen, oder den Modellcharakter der Europäischen Union als Zivilisation.
