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NWZonline.de Sport Fußball Regionalliga VfB Oldenburg

Langes Warten findet erfolgreiches Ende

31.07.2014

Oldenburg /Cloppenburg Auf sein Debüt musste Pierre Merkel lange warten. Am Mittwoch saß der neue Stürmer des Fußball-Regionalligisten VfB in der Qualifikationsrunde des NFV-Pokals beim BV Cloppenburg 80 Minuten auf der Bank, ehe Trainer Kristian Arambasic ihn einwechselte. Dann aber fügte sich der am Freitag verpflichtete Angreifer, der am Wochenende beim 1:1 im ersten Regionalliga-Spiel gegen Hannover 96 II noch nicht spielberechtigt war, gut in das Team ein: Als es nach 90 Minuten beim Stand von 2:2 ins Elfmeterschießen ging, verwandelte Merkel seinen Versuch sicher. Der VfB gewann 7:5.

„Ihm fehlt noch die Kraft und Spritzigkeit. Er war in der vergangenen Woche fünf Tage in Halle freigestellt, um einige Sachen abzuwickeln“, sagt Arambasic. „Wenn man vorher immer zweimal täglich trainiert hat und dann fünf Tage raus ist, merkt man das“, meint Merkel selbst. Er hatte sich am Sonntag das 1:1 des VfB gegen Hannover 96 II von der Tribüne des Marschwegstadions aus angesehen.

Am Montag absolvierte er die erste Trainingseinheit mit seinen neuen Teamkollegen. „Eine coole Truppe – viele junge Spieler, die technisch etwas draufhaben“, meint der 25-Jährige, der zunächst in einem möblierten Apartment untergebracht ist, aber „so schnell wie möglich“ eine Wohnung finden will.

Einen ersten Eindruck von seiner neuen Wahlheimat hat er bei einem Essen mit seiner Freundin in der City gewonnen. „Eine echt schöne Innenstadt“, findet der Stürmer, dessen Vertrag beim VfB läuft erst einmal bis Sommer 2015 läuft.

Seine Freundin wird vorerst in Leipzig bleiben. „Sie müsste ihren Job kündigen. Ein Jahr probieren wir es erst einmal so – sie kann immer noch nachkommen“, sagt Merkel, der in Bad Kreuznach geboren wurde.

Vor drei Jahren verließ er Rheinland-Pfalz und wechselte vom SC Idar-Oberstein zu Eintracht Braunschweig. „Dass ich den Sprung von der Oberliga in die 2. Bundesliga so gut geschafft habe, hat mich selbst überrascht“, erinnert sich Merkel. „Ich habe damals bei Torsten Lieberknecht viel gelernt“, denkt er gern an die Zeit mit dem Trainer zurück, unter dem er bis zum Erstliga-Aufstieg vor einem Jahr gespielt hatte.

Im Sommer 2013 wechselte er zum Halleschen FC. Beim Drittligisten aus Sachsen-Anhalt habe er „gute wie schlechte Erfahrungen“ gemacht. In den ersten fünf Saisonspielen stand er je 90 Minuten auf dem Platz, danach verlor er seinen Stammplatz. „Es fehlten Tore“, erklärt Merkel, der im November noch dreimal in der Startelf stand. 17 weitere Male wurde er eingewechselt und erzielte dabei zwei Treffer.

Seine Stärke sieht Merkel insbesondere darin, für seine nachrückenden Kollegen Lücken zu reißen. „Auf Deutsch gesagt: Ich reiße mir 90 Minuten für die Mannschaft den Arsch auf“, sagt der bullige Angreifer und ergänzt:. „Ich bin nicht der größte Knipser, aber ich will in Oldenburg meinen Torinstinkt wieder wecken.“ In Cloppenburg hat dies schon gut geklappt – zumindest vom Elfmeterpunkt.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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