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NWZonline.de Sport Fußball Regionalliga VfB Oldenburg

Für ein Spiel auf die Trainerbank

26.08.2017

Oldenburg /Jeddeloh Gespannt schauen die Fans des VfB Oldenburg an diesem Samstag nach Flensburg und darauf, wie sich Interimstrainer Ralf Voigt mit seiner Regionalligatruppe beim Meisterschaftsfavoriten schlägt. Sportdirektor Voigt hatte die Trainingsarbeit übernommen, nachdem er den glücklosen Coach Dietmar Hirsch zu Wochenbeginn von seinen Aufgaben entbunden hatte.

St. Pauli kommt nach Jeddeloh

Der SSV Jeddeloh empfängt an diesem Samstag (16 Uhr) den FC St. Pauli II in der 53Acht-Arena. Trainer Key Riebau hofft darauf, dass sich der Aufsteiger diesmal wieder für die bisher ordentlichen Saisoneistungen belohnt. „Ich bin von der Truppe überzeugt. Die Spieler müssen jetzt noch schneller verstehen, dass wir uns in der Regionalliga selbst kleine Schwächephasen nicht erlauben dürfen“, sagt er. Verzichten muss der Coach der Ammerländer jedoch auf Alessandro Ficara (Muskelfaserriss), Ivo Tomas und Julian Harings (beide angeschlagen).

Voigts Einsatz als Verantwortlicher auf der VfB-Bank beim Spiel bei Weiche an diesem Samstag (13.30 Uhr) wird jedoch ein einmaliger bleiben, die Verhandlungen mit dem neuen Coach stehen vor dem Abschluss. Schon am Montag soll der Hirsch-Nachfolger präsentiert werden – voraussichtlich Stephan Ehlers.

Erfahrung als Trainer weist Voigt auf – wenn auch unterklassig. Der ehemalige Spieler des VfB, der von 1985 bis 1989 in Oldenburg unter Vertrag stand und dabei auch den Auf- und Abstieg aus der 2. Bundesliga mitmachte, hat als A-Lizenz-Inhaber beim SV Brake und bei GVO Oldenburg gearbeitet. Bevor er vor rund zwei Jahren beim VfB einstieg, war er bei der Vereinigung der Vertragsfußballer (VdV) als Trainer und Berater tätig.

Als junger Spieler war der inzwischen 51-Jährige aus der Jugend des FC Hude direkt zum VfB gewechselt. „Diese Zeit werde ich nie vergessen“, sagt Voigt: „Ich habe für den Verein damals alles gegeben und bin ihm auch dafür sehr dankbar. Nun ist es für mich aber auch an der Zeit, wieder etwas zurückzugeben.“

Von Oldenburg ging es für Voigt in die weite Welt des Profifußballs: VfL Osnabrück, Wuppertaler SV, Fortuna Düsseldorf, Arminia Bielefeld, SV Meppen, Panionios Athen und 1. FC Saarbrücken hießen seine Karrierestationen. Gerne erinnert sich der 51-Jährige daran, wie er im Büro vom heutigen Präsidenten des FC Bayern, Uli Hoeneß, saß. Dieser und der damalige Trainer des FCB, Jupp Heynckes, hatten Voigt zu einem Probetraining eingeladen – und Voigt erzielte in einem Trainingsspiel auch gleich sieben Tore. „Ich wollte mir die Sache noch einmal überlegen, fuhr nach Hause und wie es das Schicksal so wollte, verletzte ich mich in einem Spiel des VfB schwer“, erzählt Voigt, der am nächsten Tag sogleich Hoeneß telefonisch über seine Verletzung informierte. „Ich behalte dich im Auge, war seine Antwort“, sagt Voigt, der danach aber nie wieder einen Anruf von Hoeneß erhalten sollte.

Doch das ist längst Schnee von gestern, Voigt hat in der derzeitigen VfB-Krise ganz andere Sorgen. Als Sportdirektor ist er für die Zusammenstellung des Kaders mitverantwortlich, im Umfeld wurde zuletzt auch Kritik an Voigts Arbeit laut. Ein Sieg beim Titelfavoriten Flensburg bei seinem Debüt auf der VfB-Trainerbank würde in dieser Situation sicher ganz besonders gut tun.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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