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NWZonline.de Sport Fußball Regionalliga VfB Oldenburg

Oldenburger Rivalen „brennen“ auf das Spiel des Jahres

18.04.2019

Oldenburg Die einen wollen endlich ihre Heimmisere beenden, die anderen ihren Auswärtsfluch ablegen. Auch wenn der VfB Oldenburg in der Fußball-Regionalliga im gesicherten Mittelfeld steht und der Stadtrivale VfL kaum noch zu retten ist, birgt das Derby an diesem Donnerstag (18.15 Uhr) genügend Brisanz.

„Wir brennen darauf, wir wollen den Derbysieg“, gibt VfB-Trainer Marco Elia unmissverständlich die Marschrichtung für sein Team vor. „Motivieren müssen wir keinen Spieler, die sind alle heiß auf dieses Derby. Natürlich hoffen wir, dass viele unserer Fans den Weg ins Marschwegstadion finden“, sagt indes VfL-Sportchef Detlef Blancke.

„Der Tabellenplatz beider Teams oder die Tatsache, dass wir in diesem Jahr kein Heimspiel gewonnen haben, wird keine Rolle spielen“, prophezeit Elia. Sein Team steht mit 39 Zählern auf dem neunten Platz, dürfte mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun haben. „Wir wissen, dass wir mit einem Sieg 42 Punkte in der Tabelle haben werden und dann relativ entspannt auf die restlichen vier Spiele schauen können“, sagt Elia.

VfL auswärts ohne Punkt

Den grün-weißen Aufsteigern vom VfL ist indes bewusst, dass sie bei zwölf Zählern Rückstand in der kommenden Saison einen neuen Anlauf in der Oberliga nehmen müssen. 14 Niederlagen in 14 Spielen lautet die deprimierende Auswärtsbilanz des VfL, die hauptursächlich für den bevorstehenden Abstieg ist.

Dabei war der Neuling oft nicht die schlechtere der beiden Mannschaften. Es fehlte aber immer wieder an den wichtigen Dingen, die den Unterschied in engen Spielen ausmachen. „Wir werden alles versuchen, um den VfB zu ärgern. Natürlich ist der VfB der Favorit. Aber Derbys sind wie Pokalspiele – und die haben bekanntlich eigene Gesetze“, rechnet sich VfL-Co-Trainer Daniel Isailovic etwas aus.

Der Ex-VfB-Spieler hat die Mannschaft alleine auf das Stadtduell vorbereitet, weil Coach Dario Fossi mit seiner Familie einen Kurzurlaub gemacht hat. Beim Derby wird der Cheftrainer aber wieder seinen Posten an der Seitenlinie einnehmen.

Seine Mannschaft kann wahrscheinlich in stärkster Besetzung auflaufen. Kapitän und Abwehrchef Nils Frenzel hat seine Sperre aufgrund der fünften Gelben Karte in Hannover abgesessen. Joshua König, der in der Hinrunde noch beim VfB unter Vertrag stand, hat seine Erkältung auskuriert.

Dem VfB wird weiterhin Kapitän Kai-Bastian Evers fehlen, der an seiner Muskelverletzung laboriert. Auch auf Ahmet Saglam und Leonel Kadiata fallen aus. Der zweite Torwart, Thilo Pöken, hat sich nach seiner Grippe nun auch noch eine Muskelverletzung zugezogen und wird ebenfalls nicht zur Verfügung stehen. Ob Gazi Siala zur Verfügung steht, entscheidet sich kurzfristig. Der Mittelfeldstratege ist beim Spiel gegen den Hamburger SV II (0:1) kurz vor Schluss umgeknickt. Dafür hat sich Lennart Madroch fit gemeldet und Jan-Patrick Kadiata ist wieder in das Training eingestiegen.

Welche Serie endet?

Elia sieht neben dem Derbycharakter noch eine weitere Motivationshilfe beim Gegner, für den er früher als Torwart aufgelaufen war. „Sollte der VfL die Liga wieder verlassen müssen, wäre es aus ihrer Sicht nach dem Heimsieg gegen den SSV Jeddeloh eine tolle Sache, auch das Derby bei uns zu gewinnen. Das wollen wir verhindern.“

Eine Serie findet an diesem Donnerstag also auf jeden Fall ein Ende: Der VfB will über den ersten Heimsieg des Jahres jubeln, der VfL über den ersten Auswärtspunkt oder den ersten Auswärtssieg dieser Saison. Das Hinspiel endete übrigens – wie so oft zwischen den Stadtrivalen – unentschieden (1:1).

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