• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Sport Fußball Regionalliga VfB Oldenburg

Lübecker Gäste attackieren Fans des VfB Oldenburg

24.02.2015

Oldenburg Ein ansonsten friedlich verlaufenes Regionalliga-Duell am Sonntagnachmittag zwischen den Fußballern des VfB Oldenburg und des VfB Lübeck hatte ein unschönes aber nur kurzes Nachspiel. Wenige Lübecker stürmten nach dem 1:0-Erfolg ihrer Mannschaft über den Platz vor dem Marschwegstadion, setzten zur Attacke auf Anhänger der Gastgeber an, wurden aber von Polizei und Sicherheitsdienst gestoppt.

Entgegen eines anderslautenden Medienberichts aus Lübeck waren nicht die Oldenburger Fans für die Eskapade verantwortlich. Polizei-Einsatzleiter Jürgen Kuhlmann stellt klar, „dass die aggressiven Handlungen im Eingangsbereich des Stadions ausschließlich von einigen, wenigen Anhängern des VfB Lübeck verursacht wurden“.

Während der Abreise nach dem Ende des Spiels sei das Tor des Gästeblocks aufgebrochen worden. Einige Personen hätten die Gelegenheit dazu genutzt, auf Oldenburger Fans am vorderen Eingang zuzustürmen und diese zu provozieren. Die Menschen, die gerade durch die Tore das Stadiongelände verlassen hatten oder wollten, kehrten um und warteten hinter dem Gitterzaun, bis die Polizei zwei Unruhestifter in den Griff bekommen hatte.

Kuhlmann entschloss sich, Polizeikräfte zur Trennung der beiden Fanlager einzusetzen. Die beiden Lübecker wurden kurzfristig in Gewahrsam genommen. Rund 40 Fans der Schleswig-Holsteiner – darunter wohl auch Personen, die aufgrund eines Stadionverbots das Spiel am Marschweg gar nicht verfolgen durften – waren schon am Sonnabend angereist, sollen sich in einem Hotel in Bahnhofsnähe einquartiert und unter anderem längere Zeit in einem Pub an der Wallstraße aufgehalten haben. Eine Begegnung mit Oldenburger Fans wäre offenbar durchaus erwünscht gewesen. „Wo wart ihr denn gestern Nacht?“ schallte es in der Anfangsphase des Regionalliga-Spiels aus dem Gästeblock in Richtung der Stehtribüne mit den Anhängern der Gastgeber.

Dass laut der Lübecker Seite www.hlsports.de die Oldenburger für den Vorfall verantwortlich gewesen sein sollten, geht auf eine Fehlinformation der Oldenburger Polizei zurück. „Das tut uns leid“, erklärte Pressesprecher Mathias Kutzner. Man habe sich bei hlsports entschuldigt.

Eine Anhängerin des VfB Oldenburg, die das Spiel mit ihrem Sohn besucht und den Vorfall selbst miterlebt hatte, machte ihrem Ärger über die falsche Darstellung am Sonntagabend unter dem Lübecker Artikel Luft: „Ich finde es eine Frechheit, dass jetzt wieder die Oldenburger als Aggressoren dargestellt werden. Mich macht das wütend.“ Daraufhin kommentierte ein anderer: „Das ist doch hier jetzt wieder nur eine Rechtfertigung der Oldenburger zum Fehlverhalten ihrer eigenen Meute!“ Da der Artikel bis zum Nachmittag unverändert online aufzurufen war, schrieb ein weiterer Kommentator, der eigenen Angaben zufolge VfB Oldenburg-Anhänger ist, an diesem Montagnachmittag: „Leider gibt es in unseren Reihen immer wieder einige Unverbesserliche, die unseren Verein in Verruf bringen. Im Namen der wahren Fans des VfB Oldenburg möchte ich mich für unsere sogenannten Fans entschuldigen, die eindeutig mit Provokationen und unsportlichem Verhalten begonnen haben.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2034
Jantje Ziegeler Redakteurin / Online-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2157
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.