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NWZonline.de Sport Handball 1. Bundesliga, Frauen VfL Oldenburg

Trainer Leszek Krowicki Geht: Beim VfL Oldenburg heißt es jetzt Abschied nehmen

12.05.2017

Oldenburg Unabhängig vom Verlauf oder Ausgang der Partie: Wenn die Handballerinnen des VfL Oldenburg am Sonntagnachmittag (16.30 Uhr, kleine EWE-Arena) im letzten Saison-Heimspiel in der Bundesliga die HSG Blomberg-Lippe zu Gast haben, wird viel Wehmut bei den Grün-Weißen mitschwingen. Jetzt heißt es Abschied nehmen: vom langjährigen Cheftrainer Trainer Leszek Krowicki, den Spielerinnen Kelly Dulfer, Inger Smits, Caroline Müller, Kira Schnack, Stefanie Kaiser und Veronika Malá. Sie alle verlassen den dreimaligen deutschen Pokalsieger, der die Saison 2016/2017 mit dem Auswärtsspiel am kommenden Samstag (20. Mai) bei Bayer Leverkusen abschließt.

12 Veränderungen

Abgänge Leszek Krowicki (Trainer polnische Nationalmannschaft), Kelly Dulfer (Kopenhagen HB), Inger Smits (TTH Holstebro), Caroline Müller (Borussia Dortmund), Kira Schnack (HSG Blomberg-Lippe), Veronika Malá (Issy Paris) und Stefanie Kaiser (Ziel unbekannt).

Zugänge Ann-Kristin Roller, Jane Martens (beide 2. Mannschaft VfL), Jennifer Winter (SGH Rosengarten), Simone Spur Petersen (Lyngby HK/Dänemark), Malene Staal (BK Halden/Norwegen).

Bis dann der neue Trainer Niels Bötel mit dem Assistenten-Gespann Andreas Lampe und Henning Sohl im Sommer den Total-Umbau des Oldenburger Erstliga-Kaders bewerkstelligen muss, will sich die alte Garde mit zwei achtbaren Auftritten verabschieden. Auch wenn gegen den Dauerrivalen Blomberg aufseiten der VfLer große Gefühle im Spiel sein werden, so ist die Zielsetzung klar.

Zwei Spiele, zwei Siege: Trainer Krowicki will mit seinem Team unbedingt die immer noch bestehende Chance nutzen, die für alle Beteiligten nicht einfache Saison zumindest auf dem fünften Tabellenplatz zu beenden.

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„Wir werden sicher ein paar Abschiedstränen vergießen. Die Arena wird hoffentlich noch einmal sehr gut besucht sein. Das soll uns aber nicht darin hindern, das Spiel zu gewinnen. Im Gegenteil: Die Kulisse sollte uns alle motivieren, noch einmal eine Top-Leistung zu zeigen“, betonte der 59-jährige Pole bei der obligatorischen Spiel-Vorschau-Pressekonferenz im VfL-Vereinsheim.

Krowicki wird vorerst nur seiner zweiten Tätigkeit als polnischer Nationalcoach nachkommen. Einen Wechsel innerhalb der Bundesliga habe er nicht geplant, betonte er noch einmal. Der frühere National-Linksaußen war 2005 zum VfL gekommen. In seiner zwölfjährigen Ära gewann Krowicki zweimal den DHB-Pokal (2009 und 2012), einmal den europäischen Challenge-Cup-Wettbewerb 2008 und den Supercup 2009. Dabei formte er aus einem Abstiegskandidaten eine deutsche Spitzenmannschaft.

Viele Talente schafften unter Krowicki den Sprung in ein Nationalteam. So nach der niederländischen Olympia-Teilnehmerin Kelly Dulfer nun auch Rückraumspielerin Inger Smits, die in die A-Mannschaft der Niederlande berufen wurde. „Es war eine tolle Zeit beim VfL. Schade, dass den vielen Wechseln nicht einzig und allein nur die Entscheidungen der Spielerinnen zugrunde liegen“, meinten beide unisono und spielten dabei auf die wirtschaftlichen Zwänge des Bundesligisten an. Das Duo wechselte in die dänische Liga.

Zuvor aber wollen beide tatkräftig mithelfen, dass der VfL „eine Saison mit sehr, sehr vielen Spielen und sehr, sehr vielen Verletzten“ (Smits) zu einem starken Ende bringt. Die Chancen stehen gut. Nach fünf Siegen und 11:1 Punkten aus sechs Spielen schwebt das Team vielleicht genau zum richtigen Zeitpunkt auf einer Euphoriewelle.

Otto-Ulrich Bals Autor
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