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NWZonline.de Sport Handball 1. Bundesliga, Frauen VfL Oldenburg

VfL-Kapitänin wirbt für mentale Hilfe

17.01.2019

Oldenburg Während Stefan Kretzschmar ungewollt eine Debatte über die Meinungsfreiheit in Deutschland auslöste, hat Handballerin Kim Birke vom VfL Oldenburg sich für eine mentale Begleitung im Leistungssport ausgesprochen. „Die psychologische Belastung ist ein wichtiges Thema“, sagte die Mannschaftsführerin des VfL-Bundesligateams am Dienstagabend beim Neujahrsempfang des Clubs in den Räumen des Sponsors Vierol, bei dem auch Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann anwesend war.

Die Psyche sei „ausschlaggebend für den Erfolg“, betonte Birke und ergänzte: „Wir brauchen Begleitung.“ Leistungssportler und -sportlerinnen sollten ebenso psychotherapeutische Behandlung angeboten bekommen, wie sie physiotherapeutische erhalten. Und das nicht nur deshalb, weil es dem Erfolg zuträglich sein könnte, sondern um negative Folgen zu vermeiden.

Als Beispiel nannte Birke den Ex-Fußball-Nationalspieler Per Mertsesacker, der nach seinem Karriereende in einem Interview über den immensen psychischen Druck vor einem Spiel sprach. Der frühere Werder-Profi beschrieb, dass er an Spieltagen morgens stets Durchfall hatte und Sekunden vor dem Anpfiff einen solchen Würgereiz, dass ihm die Augen tränten.

Natürlich sei der Druck bei Bundesliga-Fußballern höher, räumte Birke ein. Aber auch über Handballerinnen werde „gerade in der heutigen Zeit“ viel geschrieben, sowohl in Medien als auch in sozialen Netzwerken – Meinungsfreiheit sei dank. „Und man liest das alles, auch wenn man das gar nicht möchte“, betonte Birke. Man werde ja immer drauf angesprochen: „Hier, hast du das gesehen...?“

Bislang gibt es bei den VfL-Frauen, die das nächste Bundesliga-Spiel am kommenden Mittwoch (19.30 Uhr) bei Borussia Dortmund bestreiten, keine psychologische Begleitung. „Aber es gibt wohl Möglichkeiten, wurde mir eben gesagt“, erklärte Birke später am Abend. Vielleicht hat ihr Aufruf also schon etwas bewirkt. „Gerade für jüngere Spielerinnen ist das wichtig“, betonte die 31-Jährige. Zur Erinnerung: Im Kader der VfL-Frauen sind neun von 14 Spielerinnen 24 Jahre oder jünger, drei davon erst 19 Jahre alt.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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