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NWZonline.de Sport Handball 1. Bundesliga, Frauen VfL Oldenburg

VfL Oldenburg kämpft um Einzug ins DHB-Pokalfinale

10.01.2018

Oldenburg Als am Abend des 8. November die Viertelfinals im DHB-Pokal ausgelost wurden, meinte es das Losglück gut mit dem VfL Oldenburg. Der Handball-Bundesligist bekam den einzig noch verbliebenden Zweitligisten zugewiesen – und hat damit an diesem Mittwochabend (20 Uhr) bei der SG Buchholz-Rosengarten die große Chance, sich für das Final Four am 19./20. Mai in Stuttgart zu qualifizieren.

Die Viertelfinals

Mittwoch, 20 Uhr: SG Buchholz-Rosengarten - VfL Oldenburg Samstag, 19 Uhr: TV Nellingen - TuS Metzingen Samstag, 20 Uhr: Bayer Leverkusen - HSG Bad Wildungen Sonntag, 14 Uhr: Thüringer HC - SG Bietigheim Final Four: 19./20. Mai in Stuttgarter Porsche Arena

Das Finalturnier der besten vier Mannschaften im Wettbewerb wäre sicher der Höhepunkt am Ende der Saison – und die einzige Chance für den VfL, um einen Titel zu spielen. Nach drei Bundesliga-Niederlagen in Folge schwört Trainer Niels Bötel sein Team deswegen ein, diese Gelegenheit nicht verstreichen zu lassen.

VfL-Trainer warnt

„Das wird eine ganz harte Nuss. Die haben eine erfahrene Mannschaft mit vielen ehemaligen Erstligaspielerinnen“, warnt Bötel. Dass in der Buchholzer Nordheidehalle alles andere als ein Selbstläufer auf die Grün-Weißen wartet, beweist der Blick auf die Zweitligatabelle. Die SG führt diese als souveräner Spitzenreiter an. 22:2 Punkte, elf Siege und eine Niederlage stehen auf der Habenseite. „Wir sind natürlich dennoch der Favorit. Stuttgart wäre ein richtiges Highlight, die Motivation ist sehr hoch“, sagt Bötel.

Auch im Pokal waren die Luchse, wie sie sich selbst nennen, bisher nicht zu stoppen. In Runde eins zitterte sich die Mannschaft zu einem 27:26 bei Ligarivale Werder Bremen. Es folgte ein deutlicher Heimerfolg gegen den noch punktlosen Erstligaletzten HC Rödertal (27:21) und ein überzeugender 33:23-Erfolg gegen den Zweitliga-Zweiten Kurpfalz Bären.

VfL locker im Viertelfinale

Ähnlich locker zogen die VfL-Frauen in die Runde der letzten Acht ein. Nach einem Freilos in der ersten Runde ließ das Bötel-Team bei Drittligist HC Leipzig (der Traditionsclub hatte vor der Saison Insolvenz angemeldet) nichts anbrennen (35:22) und gab sich auch beim aktuellen Zweitliga-13. HSG Hannover-Badenstedt keine Blöße (41:27).

Auf die Oldenburgerinnen wartet eine kleine, enge Halle, die 750 Zuschauer fasst. 200 Tickets sind laut der SG noch an der Abendkasse zu haben. „Wir wollen über unsere Schnelligkeit kommen und von Beginn an zeigen, wer der Erstligist ist“, fordert Bötel einen konzentrierteren Auftritt als zuletzt in der Liga, als die VfL-Frauen gegen Leverkusen und Göppingen frühzeitig einem Rückstand hinterherliefen. Es erfordere eine gute Abwehrarbeit, so Bötel, um dann über Ballgewinne in den Tempogegenstoß zu kommen und diese Schnelligkeit auszuspielen. „Und dann müssen wir einfach besser im Abschluss sein. In Göppingen zum Beispiel haben wir 13 Chancen aus sechs Metern vergeben, das ist zu viel“, mahnt der Trainer.

Weiter ungewiss ist, ob Simone Spur Petersen in Buchholz helfen kann. Die Dänin leidet weiter unter Sprunggelenksproblemen, musste zudem am Montag in ihrer Heimat noch eine Klausur schreiben. „Wir entscheiden kurzfristig“, sagt Bötel. Gleiches gilt für Kim Schilling, die zuletzt erkrankt war.

Zuletzt 2015 dabei

Wie attraktiv so ein Final Four ist, wissen noch die erfahreneren Handballerinnen im VfL-Team wie Angie Geschke, Kim Birke und Julia Renner. Zuletzt nahm der VfL 2015 an einer Endrunde teil – damals in Hamburg. Nach einem dramatischen Halbfinalsieg im Siebenmeterwerfen gegen den Thüringer HC schnupperten die Grün-Weißen sogar am großen Cup-Coup, unterlagen im Endspiel jedoch gegen den Buxtehuder SV. In Stuttgart könnte die nächste Chance auf den dreimaligen Pokalsieger (1981, 2009, 2012) warten.

Lars Blancke
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2033

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