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NWZonline.de Sport Handball 1. Bundesliga, Frauen VfL Oldenburg

Talent vom VfL Oldenburg meldet sich mutig zurück

13.10.2018

Oldenburg Heike Horstmann wäre vor Scham am liebsten in den Boden versunken. Als Losfee der Pokal-Auslosung des Deutschen Handball-Pokals hatte die frühere Spielführerin des VfL Oldenburg ihrem Ex-Club am Mittwochabend gerade die TuS Metzingen als möglichen Achtelfinal-Gegner zugelost. „Das tut mir leid. Ich hätte mir einen anderen Gegner gewünscht“, befand die Co-Trainerin der Frauen-Nationalmannschaft kleinlaut und schaute dabei verlegen auf die riesige Anzeigetafel in der kleinen EWE-Arena.

Nun, ob es am 3./4. November überhaupt zum Duell beim schwäbischen Spitzenteam kommt, steht noch gar nicht fest. Denn noch müssen sich die VfL-Frauen erst für das Achtelfinale qualifizieren. „Wir sollten jetzt ganz schnell die klare 25:36-Niederlage gegen den Thüringer HC abhaken und dann erst einmal Bad Wildungen klar machen“, richtete Jane Martens am Ende eines gebrauchten Tages den Blick gleich nach vorn.

Final Four kam zu früh

Denn schon an diesem Sonntag (16.30 Uhr, kleine EWE-Arena) ist der amtierende deutsche Pokalsieger in seinem Lieblingswettbewerb gefordert. Dabei kommt es in der 2. Runde des DHB-Pokal zum brisanten Duell mit dem Liga-Konkurrenten Bad Wildungen. Beide Teams standen sich erst im Mai dieses Jahres in Stuttgart gegenüber. Die Oldenburgerinnen bezwangen damals im Halbfinale des Final-Four-Turniers die Bad Wildunger Vipers mit 33:29, lösten das Endspiel-Ticket und wurden tags darauf zum vierten Mal in der Clubgeschichte deutscher Pokalsieger.

Jane Martens musste diesen grandiosen Triumph ihrer Mannschaft am Pfingstwochenende schweren Herzens aus der Ferne beobachten. „Am 4. Mai wurde ich an der Schulter operiert. Da war gar nicht daran zu denken, mit ins Flugzeug nach Stuttgart zu steigen. Das Final-Four kam zu früh“, erinnert sich das 19-jährige Talent des VfL. Seitdem hat die Studentin eifrig an ihrer Rückkehr gearbeitet. Am Mittwochabend war es nach mehr als sechs Monaten Pause soweit – wobei der Anlass nicht wirklich ein erfreulicher war.

„In diesem Wettbewerb ist alles möglich“

Ihre Linksaußenpartnerin Kim Birke musste Mitte der zweiten Halbzeit aufgrund einer Muskelverhärtung im Oberschenkel kurzfristig aus dem Spiel genommen werden, Martens musste von jetzt auf gleich gegen den THC ran. „Der Zeitpunkt war vielleicht nicht der beste, aber ich bin erst einmal froh, wieder gespielt zu haben“, meinte die junge Frau, die jetzt mit Blick auf die Pokal-Partie am Sonntag gegen Bad Wildungen gleich gefordert sein wird: „In diesem Wettbewerb ist alles möglich. Das weiß auch der Gegner“.

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VfL-Kapitänin Birke indes vermochte noch nicht zu sagen, ob sie bis Sonntag wieder hergestellt sein wird. „Abwarten. Jetzt muss ich erstmal zur Ruhe kommen“, meinte die sichtlich enttäuschte 31-jährige Ex-Nationalspielerin. Ihre Kollegin Jane Martens jedenfalls scheint bereit zu sein. „Das hört sich jetzt alles sehr schwierig an. Aber wir wollen jetzt Bad Wildungen besiegen und uns dann auf Metzingen konzentrieren“, versprüht Oldenburgs Nachwuchs-Ass eine große Lust auf den nationalen Pokalwettbewerb.

„Schließlich wollen wir den Pokal noch einmal holen. Und diesmal will ich dann dabei sein“, gibt die Junge ihren älteren Mitspielerinnen die Richtung für Sonntag vor.

Otto-Ulrich Bals Autor
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