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NWZonline.de Sport Handball 1. Bundesliga, Frauen VfL Oldenburg

VfL-Frauen erleben Heimturnier mit Aufs und Abs

26.08.2019

Oldenburg In ihrem letzten Spiel zeigten die VfL-Handballerinnen noch einmal, was sie drauf haben. Torfrau Julia Renner hielt im Spiel um Platz sieben gegen den Drittliga-Meister TV Hannover-Badenstedt (unter anderem) einen Siebenmeter, Linksaußen Jane Martens verwandelte (unter anderem) einen Dreher, der an Ex-Kapitänin Kim Birke erinnerte – die sich das Robert-Schumann-Turnier zum ersten Mal seit Jahren nur von der voll besetzten Tribüne aus ansah. Das Oldenburger Wunderhorn gewann am Ende Titelverteidiger Bayer Leverkusen durch einen engen 27:26-Sieg nach Siebenmeterwerfen gegen die HSG Blomberg-Lippe.

Wunderhorn-Turnier

In Oldenburg, Vorrunde Gruppe A Skanderborg Handbold - HSG Bensheim/Auerbach 15:19, HSG Blomberg-Lippe - Byasen Elite 17:14, Bensheim/Auerbach - Blomberg-Lippe 22:22, Byasen - Skanderborg 16:21, Byasen - Bensheim/Auerbach 23:14, Skanderborg - Blomberg-Lippe 17:19.

Tabelle Gruppe A 1. HSG Blomberg-Lippe 5:1

2. HSG Bensheim/Auerbach 3:3 3. Skanderborg Handbold 2:4 4. Byasen Elite 2:4   

Vorrunde Gruppe B Bayer Leverkusen - VfL Oldenburg 19:16, TV Hannover-Badenstedt - H65 Höör 14:20, Oldenburg - Hannover-Badenstedt 22:22, Höör - Leverkusen 12:20, Leverkusen - Hannover-Badenstedt 31:11, Höör - Oldenburg 19:19.

Tabelle Gruppe B 1. Bayer Leverkusen 6:0 2. H65 Höör 3:3 3. VfL Oldenburg 2:4 4. TV Hannover-Badenstedt 1:5   

Platzierungsspiele Skanderborg - Hannover-Badenstedt 21:11, Byasen - Oldenburg 22:13.

Halbfinale Blomberg-Lippe - Höör 17:10, Leverkusen - Bensheim/Auerbach 17:14.

Spiel um Platz 7 TV Hannover-Badenstedt - VfL Oldenburg 16:19.

Spiel um Platz 5 Skanderborg Handbold - Byasen Elite 14:18.

Spiel um Platz 3 H65 Höör - HSG Bensheim/Auerbach 21:22.

Finale HSG Blomberg-Lippe - Bayer Leverkusen 26:27 nach Siebenmeterwerfen (20:20 nach regulärer Spielzeit).

Den 19:16-Erfolg des VfL – den ersten Oldenburger Sieg beim diesjährigen Turnier – am Sonntagmittag bezeichnete Trainer Niels Bötel als „versöhnlichen Abschluss“. Denn zuvor verlief das Turnier in der Halle an der Rebenstraße zumindest nicht ganz wie erhofft – wobei die Hoffnungen schon gar nicht so hoch waren, nachdem nach Lisa-Marie Fragge (Kreuzband) in Kathrin Pichlmeier auch der zweite fest eingeplante Teil des Innenblock-Duos mit einer Sehnenverletzung am Daumen ausfiel. So mussten Marie Steffen und Zugang Carina Aselmeyer, die (teils nur „so halb“) als Ergänzung vorgesehen waren, „das alleine wuppen“, so Bötel. Das machen sie auch teilweise richtig gut, betont der Coach, aber es sei eben auch noch schwer.

Spielzeit für Jugend-Spielerinnen

Ebenfalls im Aufgebot der VfL-Frauen standen neben den auch noch jungen Martens, Steffen und Lina Genz die Jugendspielerinnen Toni Reinemann und Lana Teiken – die Bötel auch fleißig einsetzte: „Uns fehlt die Breite im Team, deshalb ist es wichtig, dass die jungen Mädels auch mal spielen und nicht nur auf der Bank sitzen.“

Entsprechend gestaltete sich der erste Turniertag am Samstag mit „Aufs und Abs“ (Bötel): Die Auftaktpartie gegen Leverkusen lief gut, ging aber mit 16:19 knapp verloren. Im zweiten Gruppenspiel gegen den stark aufspielenden Drittligisten aus Hannover kam der VfL nicht über ein 22:22 hinaus. Und in Spiel drei trennten sich die Oldenburgerinnen nach starker Leistung 19:19 vom schwedischen Vertreter H65 Höör.

Malene Staal verletzt sich an Schulter

Das Fazit des ersten Tages fällt nicht gut aus, denn damit verpasste der VfL das Halbfinale – aber auch nicht so richtig schlecht, denn er verpasste es nur um ein Tor. Und so stand am Sonntag früh das Platzierungsspiel gegen den norwegischen Erstligisten Byasen Elite an. Nach ausgeglichenem Beginn setzten sich die Norwegerinnen klar mit 22:13 durch – und Gastgeber Oldenburg landete im Spiel um Platz sieben. Doch Oldenburg verlor nicht nur das Spiel: Malene Staal musste nach einem Sturz auf die Schulter ins Krankenhaus.

Immerhin: Das zweite Duell gegen Hannover-Baden-stedt gefiel Bötel: „Wir haben in der Abwehr gut abgewartet. Wir müssen noch drei oder vier mehr abwehren, dann ist auch der Abstand da“, sagte Bötel mit Blick auf das recht knappe 19:16. In der Offensive sei auch noch Luft nach oben: „Wir spielen unsere Chancen gut heraus, aber mit den Abschlüssen bin ich noch nicht so zufrieden.“ Ganz schlecht lief es aber nicht: Oldenburgs Helena Mikkelsen wurde letztlich Torschützenkönigin des Turniers.

Jenny Behrend: „Zu viele Fehler“

Jenny Behrend versuchte ebenfalls, die positiven Dinge hervorzuheben: „Wir haben schon gesehen, dass wir gute Ansätze haben und gut spielen, wenn wir uns an die Absprachen halten.“ Aber zufriedenstellend sei das Ergebnis des Turniers „definitiv nicht“: „Wir hatten viele gute Aktionen, aber in entscheidenden Spielen auch zu viele einfache Fehler gemacht, zum Beispiel Tempogegenstöße verworfen. Das wird in der Bundesliga natürlich sofort bestraft.“

Mit Blick auf den Ligastart gegen Borussia Dortmund am 8. September (16.30 Uhr/kleine EWE-Arena) sowie die dann folgenden Auswärtspartien beim Thüringer HC, der Neckarsulmer SU sowie dem Buxtehuder SV hält Bötel aber genau das Hervorheben der positiven Dinge für wichtig und appelliert an Geduld und die Unterstützung der Fans. „Wir müssen daraus lernen, und dafür ist es extrem wichtig, dass die Mädels Zustimmung und Unterstützung bekommen“, sagt Bötel.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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