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NWZonline.de Sport Handball 1. Bundesliga, Frauen VfL Oldenburg

„Tschüss, Oldenburg“

23.03.2017

Oldenburg Trainer Leszek Krowicki wird den VfL Oldenburg am Saisonende verlassen. Der 59-jährige Pole hatte den Handball-Bundesligisten zuvor um die Auflösung seines bis 2018 laufenden Vertrages gebeten. Die Club-Führung kam diesem Wunsch nach. Damit endet im Sommer die Ära Krowicki, die 2005 begann und mit zwei nationalen Pokalsiegen (2009 und 2012) sowie dem Gewinn des europäischen Challenge-Cups 2008 als die bislang erfolgreichste in die VfL-Geschichte eingehen wird. Krowicki bleibt indes Trainer der polnischen Frauen-Nationalmannschaft.

„In Gesprächen über die Konsequenzen, die aus der sportlichen Situation zu ziehen sind, stellte sich leider heraus, dass die Vorstellungen über die zukünftige sportliche Ausrichtung von Geschäftsführung und Trainer unvereinbar auseinanderliegen“, heißt es dazu in der offiziellen Pressemitteilung des Vereins.

Lesen Sie hier einen Kommentar von Sportchef Ulrich Bals

Im gleichen Atemzug gab der VfL auch die Nachfolge von Krowicki bekannt. Niels Bötel (30), langjähriger Zweitligaspieler der HSG Varel und aktuell noch Trainer beim Männer-Oberligisten VfL Edewecht, wird den Frauen-Bundesligisten übernehmen. Als Assistent wird dem neuen Cheftrainer das Eigengewächs des VfL Oldenburg, der erfolgreiche Nachwuchscoach Andreas Lampe (30), zur Seite stehen. Ebenfalls neu in den Trainerstab rückt der frühere Bundesligaspieler Henning Sohl (45) auf, der derzeit noch beim VfL Hameln arbeitet.

Der Bundesligist kämpft bekanntlich um seine wirtschaftliche Zukunft. Etliche Spielerinnen werden den Club am Saisonende verlassen. So wie es sich abzeichnet, wird der VfL Oldenburg in der Spielzeit 2017/2018 zwar in der Bundesliga antreten, Spiele auf Europas Handballbühne wird es vorerst aber wohl nicht mehr geben.

Ende des Jahres hatte der Hauptsponsor seinen stufenweisen Ausstieg beim Handball-Bundesligisten angekündigt. Der Oldenburger Energieversorger EWE unterstützte den dreimaligen deutschen Pokalsieger jährlich schätzungsweise mit 450.000 Euro. Die Summe wird in einer ersten Maßnahme im Juni 2017 um 150.000 Euro gekürzt, bevor das wirtschaftliche Engagement im Sommer 2018 weiter deutlich reduziert wird.

Otto-Ulrich Bals Autor
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