Sein fünftes Oberliga-Auswärtsspiel in Serie bestreitet der VfB Oldenburg an diesem Sonntag (15 Uhr) beim Goslarer SC. Bislang hat sich die Elf von Trainer Timo Ehle bei ihrer Niedersachsen-Tournee auf fremden Plätzen gut geschlagen. In vier Begegnungen gewann die Mannschaft dreimal. Für die Fortsetzung ihres Erfolgskurses wollen die Oldenburger am Sonntag im Harz sorgen. In zwei Wochen (18. September) nach dann sechs Auswärtsduellen in Folge sollte die Mannschaft ursprünglich wieder im heimischen Marschwegstadion antreten. Da sich die Sanierung dort jedoch verzögert, hat der VfB ein weiteres Mal das Heimrecht getauscht. Nun steht der Termin für die Partie beim VfL Osnabrück II fest: Gespielt wird am Mittwoch, 5. Oktober, um 19 Uhr.
Auswärts tritt an diesem Sonnabend (16 Uhr) auch Oldenburgs Ligarivale BV Cloppenburg an, allerdings im gewohnten Zwei-Wochen-Rhythmus. Bei Oberliga-Schlusslicht VfL Bückeburg hat der Zweitplatzierte und Meisterschaftsmitfavorit im Erfolgsfall sogar Platz eins im Visier. Trainer Jörg-Uwe Klütz wäre der Sprung an die Spitze mit Blick auf den übernächsten Gegner allerdings gar nicht so recht. Denn nächste Woche gibt Aufsteiger und Überraschungs-Tabellenführer Holthausen-Biene seine Visitenkarte an der Friesoyther Straße ab. Ich hoffe, die bleiben Erster und kommen als Tabellenführer zu uns, setzt der Coach auf Zusatzmotivation gegen das Team des früheren VfB-Trainers Alfons Weusthof. Zudem warnt er vor der möglichen Stolperfalle Bückeburg.
Das Zweitliga-Team der BVC-Frauen geht als Favorit ins nächste Spiel beim FFC Magdeburg (Sonntag, 14 Uhr). Nach dem knappen 2:1-Auftaktsieg gegen Gütersloh ist Trainerin Tanja Schulte guter Dinge. Der Druck wird für uns nicht so groß sein wie in einem Heimspiel, sagt die 36-Jährige zuversichtlich. Verzichten muss sie allerdings auf Mittelfeldakteurin Imke Wübbenhorst, die bereits zum Saisonstart vor Wochenfrist mit einer Oberschenkelzerrung auflief und in Magdeburg auf jeden Fall ersetzt werden muss. Daher ist Schulte gezwungen, ein wenig umstellen.
Kurz vor Ende der Transferperiode hat sich Regionalligist SV Wilhelmshaven die Dienste des Kongolesen Francky Sembolo gesichert. Der Afrikaner, der für sein Heimatland einige Länderspiele bestritten hat, kommt von Holstein Kiel an die Jade. Vor seiner Kieler Zeit hatte er drei Jahre das Trikot des FC Oberneuland getragen. An diesem Sonnabend (14 Uhr) gastiert Sembolo mit dem SVW beim Berliner AK. Während die Elf von Trainer Christian Neidhart aus vier Spielen nur einen Sieg einfuhr, steht der Aufsteiger aus der Hauptstadt mit null Punkten auf dem vorletzten Platz.
