Visbek/Vechta - Nach Angaben der Initiatoren ist er „einmalig in der Bundesrepublik Deutschland und im deutschsprachigen Ausland“. Die Rede ist von einem Rezitationswettbewerb, den das Institut für Geschichte und Kulturwissenschaft der Universität und die Stadt Vechta sowie der Kulturkreis Visbek seit einigen Jahren gemeinsam veranstalten.
Maximal 20 Bewerber
Er beschäftigte sich in der Vergangenheit mit literarischen Größen wie Georg Büchner oder Heinrich von Kleist (die NWZ berichtete). Anlässlich seines 100. Todestages ist der Wettbewerb diesmal dem besonders durch seine komische Lyrik bekannt gewordenen Dichter, Schriftsteller und Übersetzer Christian Morgenstern (1871 – 1914) gewidmet. Zugelassen sind maximal 20 Bewerber, Die Altersgrenze liegt bei 35 Jahren. Das Motto lautet, frei nach Heinrich Heine: „Der Zweck des Rezitierens ist das Rezitieren selbst!“
Am Sonnabend, 15. November, ab 15 Uhr tragen Teilnehmer im Visbeker Ratssaal ihre Texte, Auszüge aus Dramen, Lyrik, Prosa oder Briefen, einer vierköpfigen Jury, der auch Prof. Eberhard Ockel als Ideengeber angehört, vor. Freie Red ist dabei die Vorgabe. Ab 19.30 Uhr folgt, ebenfalls im Ratssaal, eine Abendveranstaltung (Eintritt frei!) mit Vorträgen von Morgenstern-Texten. Als Moderator fungiert Olaf Strieb, Intendant der Landesbühne Niedersachsen Nord. (Wilhelmshaven Zudem stellen die Juroren die aktuellen Preisträger vor.
Geldpreise für die Sieger
Wie in den Vorjahren, so geht es für die besten Vorträge auch diesmal wieder um Geld. Platz eins ins mit 1000 Euro dotiert. Der Zweite erhält 500 Euro, und für Rang drei gibt es immerhin noch 300 Euro. Zudem wird ein Publikumspreis vergeben, für den 200 Euro ausgelobt sind.
