Varnhorn - Die Woche ist nun wirklich schnell vorbeigegangen. 65 Kinder aus dem Oldenburger Land verbrachten die letzte Ferienwoche nicht zu Hause, sondern auf dem Zeltplatz in Varnhorn bei Visbek. Die Katholische Jugend Oldenburg (KJO) hatte zum Bezirkszeltlager (BEZI) geladen und viele sind dem Ruf gefolgt.
Lagerleiterin Anne Hochartz freute sich: „Es ist schön, dass viele Kinder dabei waren. Die Sieben- bis ‐15-Jährigen kamen sehr gut miteinander aus und achteten aufeinander. Das Strahlen in den Augen der Kinder ist ein großes Geschenk und so weiß man, für wen man die ganze Arbeit macht.“
Dass zu einem Zeltlager mehr als nur die eine Woche gehört, wissen die Organisatoren. Das Gruppenleiterteam bestand aus 20 Ehrenamtlichen, die schon seit einigen Monaten das Programm planten, Kostüme kreierten und sich neue Spiele und Shows überlegten. Basteln und Mottotage, bei denen zum Beispiel ein Besen für Harry Potter erspielt werden musste, oder aber ein Zirkustag, bei dem es das mysteriöse Verschwinden des Clowns zu lösen galt, standen genauso auf dem Plan, wie der Klassiker „Waldschach“ oder aber ein Ausflug zum Schwimmbad nach Wildeshausen. Zum Höhepunkt hat sich der „BEZI“-Tanz entwickelt, der an jedem Tag mindestens zweimal von allen zusammen getanzt wurde.
Niemals Langeweile
Dass die Abwechslung den Gruppenleitern zwischen 17 und 26 gut gelang, konnte auch Fabian (9) bestätigen: „Das Beste ist, dass hier immer so viel Programm ist, es gibt nie Langeweile! Und das Essen der Küche ist auch besonders gut!“
Küchenteam gefordert
Das Küchenteam war auch jeden Tag gefordert und versorgte die Kinder und Gruppenleiter mit frischen Gerichten aus der Zeltküche. Dabei standen nicht nur Nudeln und Fischstäbchen auf dem Plan, sondern auch Pellkartoffeln und Spinat. Und gerade der schmeckte im Lager besonders gut, so dass sich viele Kinder noch eine Portion holten, damit sie bei den Spielen am Nachmittag mit vollem Elan dabei sein konnten.
Doch nicht nur die Spiele und Aktionen erforderten die volle Power der Kinder, sondern auch die Verteidigung des Wimpels. Nächtliche Überfaller versuchten vergeblich, das begehrte Stück Stoff zu stehlen und bereiteten den Kindern so eine zusätzliche Freude. Mia (7) war das erste Mal im BEZI dabei, doch sie weiß schon heute: „Am besten sind die Überfälle, aber der Wimpel bleibt bei uns und nächstes Jahr bin ich wieder mit dabei und dann bekommt den Wimpel auch keiner.“
