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Aktualisiert vor 27 Minuten.

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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Visbek

Ausbildungsoffensive geht in vierte Runde

25.07.2019

Visbek Mit den heimischen Betrieben in Kontakt kommen und sich auf Augenhöhe austauschen: Darum geht es bei der vierten Visbeker Ausbildungsoffensive am Samstag, 14. September, von 10 bis 15 Uhr. Schüler ab der 8. Klasse haben dabei die Möglichkeit, mit Firmen in der Gemeinde – vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum weltweit agierenden Unternehmen – Kontakte zu knüpfen.

„Viele wissen gar nicht, wie viele Ausbildungsmöglichkeiten es in einigen Unternehmen gibt“, sagt Sven Oesten, Geschäftsführer der Mittelstandsvereinigung (MIT) Visbek. Die MIT gehört neben der Gemeinde Visbek, dem Handels- und Gewerbeverein (HGV) Visbek und der Benedikt-Schule Visbek zu den Initiatoren der Veranstaltung.

Kern der Ausbildungsoffensive ist es, dass die Schüler die Betriebe besuchen und sich so vor Ort einen Eindruck verschaffen können. Ein wichtiger Aspekt ist, dass sie mit Auszubildenden sprechen. Dadurch wird ihnen vermittelt, wie sich die Ausbildung gestaltet.

Die Ausbildungsoffensive wird alle zwei Jahre – immer wenn die Jobmesse für das Oldenburger Münsterland (OM) in Cloppenburg stattfindet – in Visbek angeboten. In diesem Jahr ist die OM-Jobmesse am 30./31. August in der Münsterlandhalle Cloppenburg. „Die Ausbildungsoffensive ist aber keinesfalls eine Konkurrenz zur Jobmesse, sondern vielmehr eine Ergänzung“, sagt Visbeks Bürgermeister Gerd Meyer.

Angesprochen sind nicht nur Schüler aus Visbek, sondern auch aus umliegenden Orten. Um über die Ausbildungsoffensive zu informieren, werden etwa 3000 Flyer an den Schulen verteilt, sobald die beteiligten Firmen feststehen, sagt Alfred Gerdes. Er ist aufseiten der Gemeindeverwaltung für die Organisation zuständig. Er betont zudem, dass auch die Eltern gerne mitkommen können.

Die Ausbildungsoffensive ist aber nicht nur für die Schüler hilfreich, sondern auch für die Betriebe, da sie mögliche Auszubildende direkt kennenlernen können. „Die Veranstaltung ist eine wunderbare Gelegenheit, denn viele Schüler möchten gerne hierbleiben und während ihrer Ausbildung nicht weit weg“, sagt Thomas Diekstall, Vorsitzender des HGV.

Bei der vergangenen Auflage in 2017 beteiligten sich 17 Visbeker Firmen mit 56 Ausbildungsberufen an dem Format. Die Organisatoren hoffen auf eine erneut hohe Beteiligung. „Vielleicht können wir den bisherigen Topwert von 22 Firmen knacken“, sagt Bürgermeister Meyer. Bis zum 31. Juli haben die Betriebe noch die Gelegenheit, sich bei Alfred Gerdes zu melden (Tel.: 04445/890018, E-Mail: gerdes@visbek.de).

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Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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