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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Visbek

„Für den Naturschutz muss mehr getan werden“

29.04.2019

Visbek Der 59-jährige gebürtige Vechtaer Josef Langfermann wirft seinen Hut für das Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Visbek in den Ring. Der in Norddöllen mit seiner Lebenspartnerin Wohnhafte ist seit 38 Jahren für den Landkreis Vechta als Verwaltungsfachangestellter tätig, seit ein paar Jahren als Sachgebietsleiter im Bau- und Ordnungsamt. Sein politisches Interesse habe sich während der Verwaltungsausbildung herauskristallisiert. Seit einem halben Jahr ist der Norddöllener Mitglied der Partei Bündnis 90/Die Grünen.

Mit dem Slogan „in Visbek höre ich immer, dass wenige Leute bestimmen, wo es lang geht. Das möchte ich ändern!“ stellt sich der parteipolitische Neuling auf. Unter der derzeitigen Gemeindeführung stünden Umweltbelange häufig hinten an. Dies möchte der zweifache Familienvater ändern. In seinem Wahlprogramm plädiert Langfermann für einen Stopp der Errichtung neuer Stallungen gewerblicher Natur und fordert mehr landwirtschaftliche Halter. „Für den Naturschutz muss einfach mehr getan werden“ so der Grünen-Kandidat. Der Verwaltungsfachangestellte verweist auf die Möglichkeit der Verschönerung der Gemeindewege und das Anlegen von Kompensationsflächen hin, die nicht immer in Nachbargemeinden ausgewiesen werden müssten. Als Beispiel hierfür nennt der 59-Jährige das Biotop in Lutten.

Abseits des Umweltschutzes bedarf es natürlich wirtschaftlicher Entwicklung. So müsse es Firmen ermöglicht werden, sich in der Gemeinde Visbek anzusiedeln. Dennoch wäre es wünschenswert zu wissen, so Langfermann, welche Firmen sich im Gewerbegebiet etablieren sollen. Gleiches gelte für Wohngebiete. Die Gemeinde stehe in der Verantwortung, Bauland für Wohnflächen zur Verfügung zu stellen. Dennoch müsse auf das notwendige Gleichgewicht geachtet werden und Wohnraum bezahlbar bleiben. „Bau- und Gewerbegebiete müssen an den jeweils richtigen Stellen ausgewiesen werden. Kein Wachstum um jeden Preis“ fordert der 59-jährige Sachgebietsleiter des Bau- und Ordnungsamts beim Landkreis Vechta.

Laut Langfermann muss das Allgemeinwohl an oberster Stelle stehen. Es reiche nicht, wenn einzelne Personen den Weg bestimmen. Den Gemeinschaftssinn lebt der Norddöllener seit mehr als 30 Jahren in mehreren Vereinen. Nun möchte er für seine Gemeinde politisch tätig werden.

In seiner Freizeit ist der 59-Jährige häufig zu Hause und versorgt seine Tiere. Wenn der Bürgermeisterkandidat verreist, zieht es ihn häufig mit seiner Partnerin nach Griechenland, aber auch ein kurzer Erholungstrip an die Nordseeküste zum Seele baumeln sei wunderbar.

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