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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Visbek

Rohdiamant mitten in Visbek

08.05.2018

Visbek „Ein Rohdiamant für die Archäologie“ (Bürgermeister Gerd Meyer), „ein Werk, das für Begeisterung sorgt“ (Diplom-Ingenieur Andreas Rolfs) und „ein Experiment, das mehr als gelungen ist“ (Dr. Beate Bollmann): Die Lobeshymnen für das „ArchäoVisbek“ waren bei der Eröffnung und Einsegnung am Wochenende überschwänglich und zeugten von größter Anerkennung für das in dieser Region einmalige Werk. Dementsprechend zufrieden waren die etwa 100 Gäste im Rathaus Visbek.

Museumsberaterin Dr. Beate Bollmann, die die Entstehung der Einrichtung federführend begleitet hatte, erklärte das Konzept des „Archäo“. Die Ausstellung zeigt Funde der Grabungen aus den vergangenen Jahren in Visbek und bietet somit Einblicke in die Archäologie und Geschichte Visbeks bis hin in die Gegenwart. Die Ausstellung ist dabei nicht chronologisch, sondern thematisch konzipiert. „Steinzeit trifft auf 20. Jahrhundert“, umschrieb Bollmann den Grundgedanken, nicht einfach nur eine Ausstellung, sondern vielmehr einen Lern- und Erlebnisort zu schaffen. Ein besonderes Highlight ist das Gestaltungskonzept: Der Besucher hat das Gefühl, in einer Ausgrabung zu stehen. Die Exponate sind umgeben von Profilwänden, die den typischen Visbeker Sandboden zeigen.

Öffnungszeiten und Anmeldung

Das „ArchäoVisbek ist donnerstags von 17 bis 19 Uhr sowie jeden letzten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Öffentliche Führungen beginnen an diesem Tag um 14.30 Uhr.

Gruppenführungen sind nach vorheriger Anmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich. Näheres im Internet

Die Führungen können unter der Telefonnummer 04445/988985 vereinbart werden.

    www.archäo-visbek.de.

Dank wurde den „Machern“ auch durch Bürgermeister Gerd Meyer zuteil. Er überreichte Bollmann, Manfred Gelhaus, Gerbert Schmedes, Agnes Hake, Ulrike bei der Hake-Tönjes und Ulrich Hogeback kleine Präsente als Dank für ihr großes Engagement. Der Gruppe gehörten auch Ludger Busse und Dierk Weckmann an, die an diesem Abend verhindert waren. Dank ging zudem an Uwe Meinders und Mechthild Eickholt von der Agentur Museumsreif!, an Uwe Winzenborg, der die Archäo-Homepage entworfen hat, an die ausgebildeten ehrenamtlichen Gästeführer des ArchäoVisbek Mechthild Vogelsang, Renate Warnke, Magdalena Gelhaus, Norbert Varnhorn und Franz-Josef Debbeler sowie an die Sponsoren. Für die musikalische Untermalung des Abends sorgte Maike Ripke am Klavier.

Patricia Bonney (Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems und mitverantwortlich für die Förderprogramme), lobte die Geduld der Gemeinde Visbek auf dem nicht immer einfachen Weg, an Fördermittel zu gelangen. „Der Weg lohnt sich, wie man in Visbek sieht“, ermunterte sie die Anwesenden, sich auch künftig um Fördermittel zu bemühen. Noch wichtiger als das Geld seien jedoch die Menschen vor Ort, ohne die das Projekt nicht auf diese Weise hätte umgesetzt werden könne, sagte sie.

Nach der Schlüsselübergabe und der Einsegnung des „ArchäoVisbek“ durch die Pfarrer Hermann Josef Lücker und Wilfried Scheuer und dem Hissen der Flagge schauten sich die Besucher in der Ausstellung um. Das Wochenende war dann für interessierte Besucher gedacht. Der Heimatverein, der das „ArchäoVisbek“ leitet, hatte Samstag und Sonntag zu einem Tag der offenen Tür in die Attraktion eingeladen.

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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