VISBEK - Die politischen Gremien der Gemeinde Visbek und der Vorstand des Andreaswerks haben in den nächsten Wochen darüber zu entscheiden, ob die Erich -Kästner-Schule eine Kooperation mit der Visbeker Gerbertschule eingehen kann. Damit soll die Integration behinderter Kinder verstärkt werden. „Auch die Schüler der Gerbertschule werden in ihrer sozialen Kompetenz gefördert“, so Bürgermeister Heiner Thölke. „Im Rahmen des Miteinanders und gemeinsamer Projekte sollen die behinderten und nicht behinderten Kinder voneinander lernen und sich als gleichberechtigte Mitglieder der Gesellschaft kennen lernen“, erläutert Rita Espelage das Konzept. Die Beschulung erfolgt nach den jeweiligen Rahmenrichtlinien.

Matthias Warnking, Geschäftsführer des Andreaswerks, weist auf die bisherige gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Visbek hin. Thölke freut sich darüber, dass die behinderten Kinder aus der Gemeinde Visbek nicht mehr jeden Tag nach Vechta gefahren werden müssen. Auch das integrative Konzept ist nach seiner Auffassung überzeugend. Der Schul-, Jugend- und Kulturausschuss berät darüber am Mittwoch, 1. Juni.