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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Visbek

Delfine sollen Lennart helfen

22.08.2019

Visbek Familie Schönig, das sind Sabrina (28) und Thorsten (29) und die beiden Söhne Lennart (7) und Mats (2). Und die Familie braucht Hilfe. Natürlich Trost und moralische Unterstützung, aber auch ganz einfach Geld, denn Sohn Lennart soll eine Delfintherapie in der Karibik erhalten. Dazu rät jedenfalls auch der behandelnde Arzt, und von der Krankenkasse ist dennoch keine Hilfe zu erwarten.

Bei Lennart wurde bereits im Kleinkindalter die nicht heilbare, chronische Darmerkrankung „Eosinophile Colitis“ festgestellt. Sie verursacht bei einer Reizung durch zum Beispiel falsche Ernährung ein Zusammenziehen des Dünn- und Dickdarms (Invagination), was im schlimmsten Fall schwere innere Verletzungen nach sich ziehen kann. Weizen, Soja, Nuss, Fisch, Ei und Milch sind für Lennart tabu, erzählt Mutter Sabrina – für immer.

Nach acht Operationen am Bauch und mehr als 20 Notfall-Behandlungen in Krankenhäusern aufgrund von Invaginationen konnte diese Krankheit als Auslöser für die auftretenden Symptome ausgemacht werden. Erschwert wurde Lennarts Situation dadurch, dass im Jahr 2015 auch noch eine Form der Epilepsie diagnostiziert wurde.

Nicht schön, aber damit müssen die Schönigs und vor allem Lennart leben. Aber es gibt berechtigte Hoffnung, dass Delfine die Situation zumindest verbessern können. „Die gesundheitlichen Fortschritte, die bei einer Intensivtherapie mit Delfinen für Menschen mit Behinderungen oder schweren gesundheitlichen Problemen wie Epilepsie erreicht werden, sind der Beginn für ihre gesundheitliche Rehabilitation. Die Therapie mit Delfinen macht nicht nur Hoffnung auf ein selbstständigeres Leben. Sie schafft auch die Voraussetzungen für den späteren Einsatz klassischer, medizinischer Therapien, die bei den betroffenen Patienten sonst unmöglich wären.“ Das sagt jedenfalls „dolphin aid“, ein eingetragener Verein in Düsseldorf, der sich auf Intensivtherapien mit Delfinen spezialisiert hat und mit der Familie Schönig zusammenarbeitet: „Wir hoffen, dass unserem Sohn Lennart durch diese Therapie geholfen wird, die Folgen der langfristigen Behandlungen besser verarbeiten zu können und dass er auch den weiteren Weg der Therapie so tapfer gehen kann, für eine ganz normale Kindheit ohne lästige Bauchschmerzen“, hoffen Thorsten und Sabrina Schönig inständig.

Die Hoffnung auf Hilfe hängt eng zusammen mit der finanziellen Unterstützung. Ein toller Anfang ist bereits gemacht. Bei gutem Sommerwetter gab es kürzlich bei Thorsten Schönigs Arbeitgeber, der Unternehmensgruppe Schmidt in Visbek, ein großes Grillen für die Mitarbeiter. Bei einem Feierabendbier der 100 Kollegen zeichnete sich schnell eine hohe Spendenbereitschaft ab.

Das Ergebnis waren drei gut gefüllte „Sparschweine“. Chef Ulrich Schmidt hatte bereits bei der Vorstellung des Projekts angekündigt, die Summe, die durch die Mitarbeiter zusammen kommt, zu verdoppeln. Noch ist nichts ausgezählt, aber die Freude bei den Schönigs über die gelebte Solidarität und Großzügigkeit ist groß.

Jetzt wird weiter gespart und auf weitere Unterstützung gehofft. Im nächsten Jahr soll es dann mit der ganzen Familie ins Delfintherapie-Zentrum auf Curaçao in der Karibik gehen. Dass der kleine Bruder Mats sowie Papa und Mama Lennart begleiten werden, mache die Therapie noch aussichtsreicher, beruft sich Sabrina Schönig auf Experten.

Weitere Infos gibt es auf der Homepage von „dolphin aid“. Spenden können dort unter dem Stichwort „Lennart Schönig“ getätigt werden.


     www.dolphin-aid.de 
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Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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