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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Visbek

Wunschzettel für die Gartengestaltung

20.11.2019

Visbek Mit gut sortierten fachlichen Unterlagen, der Bienen-App vom Bundesministerium und einem Regenmesser der Landwirtschaftskammer Niedersachsen sind die Teilnehmer des Workshops „Mein Wunschgarten – pflegeleicht und insektenfreundlich“ im Visbeker Haus der Bildung und Familie nach Hause gegangen. Die Veranstaltung war ein Gemeinschaftsprojekt der Gemeinde Visbek, der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) und der Kreisvolkshochschule Vechta (KVHS).

Gartenberaterin und Referentin Anke Kreis von der Landwirtschaftskammer Cloppenburg und deren Kollegin Christiane Rehkamp vermittelten den etwa 15 Teilnehmern theoretisches Wissen und planten einen Beispielgarten mit ihnen. Den Teilnehmern war es wichtig, einen natürlich gewachsenen Garten zu haben, der wenig Arbeitseinsatz verlangt und trotzdem gut aussieht. Besonders Vorschläge für die geeignete Pflanzenauswahl standen auf dem Wunschzettel der Beteiligten. „In meinem Garten soll das ganze Jahr über etwas blühen, und die Pflanzen sollen robust sein“, fasste eine Teilnehmerin ihren Anspruch zusammen.

So ging es beispielsweise um eine pflegeleichte Gartengestaltung mit kleinkronigen Bäumen für kleinere Grundstücke, heimische Gehölze als freiwachsende Hecke anstelle geschnittener Hecken, Kletterpflanzen oder Spalierobst am Rankgerüst als Sichtschutz oder einzelne Sträucher, die mit anspruchslosen bodendeckenden Stauden unterpflanzt sind.

Anke Kreis zeigte Beispiele und ermunterte die Teilnehmer zu grünen Pflanzungen, statt dem Modetrend der Steingärten zu folgen. „Pflanzen sorgen für ein angenehmes Klima im Garten, das unserer Erholung dient. Steine erhitzen sich bei starker Sonneneinstrahlung, und die Luftfeuchtigkeit sinkt. Dann sucht jeder von uns einen Platz im Grünen“, erklärte die Gartenberaterin.

Christiane Rehkamp ging insbesondere auf den Lebensraum von Wildbienen ein. Sie stellte Nahrungsquellen sowie Lebensräume anderer Insekten, aber auch von Vögeln oder Igeln vor. Heimische Gehölze, Staudenpflanzungen sowie Wild- und Küchenkräuter seien ideal für die Tierwelt, Trockenmauern böten vielen Insekten gute Verstecke. Die Gartenberaterin ermutigte dazu, im Garten auch mal etwas liegenzulassen. „Laub und abgeschnittene Zweige, die unter Sträuchern im Winter liegenbleiben, bieten Tieren Unterschlupf und sind Igeln ein Winterquartier“, erklärte sie. „Lassen Sie Pflanzen den Winter über stehen. Pflanzenstängel, zum Beispiel von Himbeeren, Heckenrosen oder Königskerzen, sind ein Überwinterungsquartier von Insekten und werden auch als Nistplatz genutzt.“ Nach der Theorie ging es an die Planung: In vier Gruppen wurden an Beispielgärten die gehörten Ideen und Wünsche der Teilnehmer untergebracht. Im Frühjahr ist eine Wiederholung geplant.

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